Brother HL-2135W: W-Lan-Laserdrucker ausprobiert

Bei mir stand die Anschaffung eines neuen Druckers an und da der Platz am Schreibtisch begrenzt ist und ich keinen Elan mehr hatte, mit einem extra Druckserver und ähnlichem rumzuprobieren, entschloss ich mich direkt für einen W-Lan-Laserdrucker. Ein SW-Laserdrucker einfach aus dem Grund, da ich nie farbig drucken muss und wenn ich doch mal ein Foto entwickelt haben möchte, dass meist online oder an diesen Print-Stationen im Handel erledige. Das passiert alle paar Monate mal, also kein Grund für einen Farblaser o.ä. Geld auszugeben.

Meine Wahl fiel auf den Brother HL-2135W, denn diesen habe ich bei Amazon für knapp 87 Euro bekommen, ein guter Preis meines Erachtens. Das Gerät ist aber auch zum Beispiel bei notebooksbilliger zum Preis von 79 Euro + Versand zu haben. Ein  neuer Toner kostet zwischen 19 und 30 Euro für die Kiste, mit dem kann man dann ca. 1000 Drucke machen kann. Auch das finde ich preislich im Rahmen.

Ich hatte bisher einen Brother HL.2030 SW-Laserdrucker und bin damit ziemlich gut gefahren, rein von der Druckqualität her machte ich mir also keine Gedanken, vielmehr über das Einbinden ins Netzwerk und vor allem die Nutzung g als Drucker von Smartphone und Tablet aus, denn das war Neuland für mich. Von Apples Airprint hatte ich ja schon das ein oder andere mal gehört, kompatible Laserdrucker dafür schienen allerdings recht beschränkt verfügbar und mit anderen Systemen auch nicht offiziell nutzbar zu sein. Nun gut, schauen wir erstmal auf die Spezifikationen:

  • Aufwärmzeit aus Sleep: < 7 Sekunden, Zeit bis zum Druck der 1. Seite aus Stand-by: < 10 Sekunden
  • Technologie: Elektrofotografie
  • Druckauflösung: Bis zu 2.400 x 600 dpi
  • Druckgeschwindigkeit: Bis zu 20 Seiten/Minute
  • Papierzuführung: Kassette: 250 Blatt
  • Einzelblatteinzug: 1 Blatt
  • Einzelblatteinzug: Normalpapier, dünnes Papier, dickes Papier, Recycling Papier, Briefpapier, Etiketten und Umschläge
  • Einzelblatteinzug: 60-163 g/m²
  • Medien-Formate: Kassette: A4, Letter, B5(ISO/JIS), A5, A5 (quer), B6(ISO), A6, Executive
  • Treiber Funktionen
  • LED: Toner LED (gelb), Trommel LED (gelb), Error LED (orange) & Ready LED (grün), Tasten: Go
  • Tonersparmodus, Energiesparmodus
  • Schallleistungspegel: Druck: 6,40 B, In Bereitschaft: 4,54 B
  • Druckvolumen: Optimal für Druckvolumen von: Ø 1.600 Seiten/Monat
  • Maximales Druckvolumen von: 8.000 Seiten/Monat
  • Schalldruckpegel: Druck: 53 dBA, In Bereitschaft: 31 dBA
  • Schnittstellen: USB 2.0 Hi-Speed, IEEE 802.11b/g
  • Leistungsaufnahme: Druck: Ø 421 W, In Bereitschaft: Ø 62 W, Sleep-Modus: Ø 0,9 W
  • Abmessungen: 368 x 183 x 360 mm (B x H x T), Gewicht: 6,7 kg

Im Lieferumfang befand sich eine Installationsanleitung, ein Benutzerhandbuch auf CD-ROM, ein Start-Toner für ca. 700 Seiten und eine  Trommel DR-2200 für ca. 12.000 Seiten. Das Gerät war schnell ausgepackt und aufgestellt.

Die Einrichtung geht an sich recht schnell vonstatten. Dadurch, dass der Brother HL-2135W das Wi-Fi Protected Setup (WPS) unterstützt, konnte ich diesen mit nur einem Tastendruck und 2 Klicks problemlos mit meiner FritzBox 7270 bzw. meinem W-Lan-Netzwerk koppeln. Wer einen Router hat, der kein WPS unterstützt, der wird mit Hilfe der Brother-Software wirklich narrensicher durch die Einrichtung geführt.

Unter Windows 7 und auch Windows 8 wurde der Drucker sofort erkannt und alle nötigen Treiber bzw. benötigte Drucksoftware wurden über die Microsoft-Server automatisch geladen. Das ging wirklich schneller als gedacht. Sollte das nicht klappen, kann man optional den Drucker auch per USB (Kabel nicht im Lieferumfang) an den PC hängen, um Treiber und Co. zu installieren.

Als nächstes stand das mobile Drucken auf dem Plan und damit meine ich nicht Drucken von unterwegs aus, sondern von mobilen Geräten. Brother hat zu diesem Zweck eigens eine App für Android sowie iOS entwickelt, die ich direkt ausprobiert habe. Beide App-Versionen bieten einen ähnlichen Funktionsumfang, es lassen sich also Fotos, Dokumente, E-Mails, Webseiten und Inhalte aus der Zwischenablage drucken. Theoretisch könnte man über die App auch scannen, aber dazu benötigt man natürlich entsprechende Hardware auf der Gegenseite.

Beim Drucken über die Brother-App kann man dann noch die Papiergröße, die Anzahl der Kopien und das Layout (x Seiten auf 1) auswählen. Ich muss sagen, ich war positiv überrascht, wie einfach das von statten geht. Es lässt sich meines Erachtens zwar nicht mit dem Drucken vom PC aus vergleichen, aber es funktioniert und das ohne großartige Einrichtung. Dokumente direkt aus der Dropbox heraus drucken oder am iPad mal eben Paketscheine erstellen und drucken, ein Mehrwert den ich zu schätzen weiß.

Unterm Strich kann ich sagen, dass der Brother HL-2135W für mich eine goldrichtige Entscheidung war. Ich kann den Drucker an beliebiger Stelle in der Wohnung platzieren, er ist schnell eingerichtet, wählt sich nach dem Einschalten in Sekunden selbstständig ins W-Lan ein, lässt sich per App befüttern und bietet zudem noch eine gute Druckqualität. Man ärgert sich fast, dass man so etwas nicht schon mal eher in Angriff genommen hat, aber so lange die alte Kiste noch lief, gab es halt einfach keinen Grund dafür. Fragen und Feedback? Ab in die Kommentare damit!

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