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Ein kurzer Einblick in die Dropbox-Vorschauen

Keine zwei Wochen ist es her, seit Dropbox bekannt gab, dass man Webvorschauen für einige Dateitypen unterstützt. Diese Neuerung ist noch nicht für alle Nutzer live, man konnte sich aber damals für eine Preview bewerben, für die ich heute eine Bestätigung erhielt. Nachfolgend aus diesem Grund ein kleiner und knapper Einblick, was die Webvorschauen können und sind – und was nicht.

Der letztere Punkt ist hierbei schnell abgehandelt: ich wurde gefragt, ob man nun, ähnlich wie bei Google Docs, gemeinsam an Dokumenten arbeiten kann. Genau das geht nicht und ist auch nicht die Intention. Vielmehr soll erleichtert werden, von beispielsweise einem fremden PC schnell einmal eine Präsentation, ein PDF oder Word-Dokument zeigen zu können, ohne dass man es auf den PC herunterladen muss oder sogar ein spezielles Programm benötigt. All das entfällt, da Dropbox dies für einen übernimmt: das Programm zum Betrachten läuft sozusagen auf deren Server und gibt als Output eine browserkompatible Version aus.

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Das funktioniert auch erstaunlich gut, ich habe hier einiges ausprobiert und getestet, die Screenshots vermitteln einen ganz guten Eindruck. Und ich habe untersucht: welche Dateitypen werden dabei unterstützt? Dazu gibt es leider nichts offizielles, bisher zumindest, aber ich habe die nachfolgenden ausprobiert und ohne Probleme betrachten können, erhebe aber natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

  • .docx/doc
  • .pptx/.ppt
  • .txt
  • .rtf
  • .xml

Gerade PowerPoint-Präsentationen waren für mich interessant, da ich dort einige recht große (40 Folien) mit vor allem vielen Bildern gespeichert habe, doch auch das klappt einwandfrei. Sicher, die Ladezeit ist in diesem Fall bei knapp 20 Sekunden gewesen aber die Darstellung war einwandfrei. Ich habe nur Probleme mit Schriftarten festgestellt, hier werden aktuell wohl nur einige Standartschriftarten unterstützt, exotische Dinge natürlich sowieso nicht.

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Übrigens: wenn ihr schon für die neuen Vorschauen freigeschaltet sind, bekommen alle, denen ihr einen Link zu einem kompatiblen Dokument schickt, auch bereits Vorschauen angezeigt, egal ob sie eingeloggt sind oder nicht. Aus diesem Grund habe ich einen kleinen Beispielordner erstellt, in welchem ihr einige Dateien findet und mit den Vorschauen spielen könnt. Es ist übrigens Absicht, dass ein nicht unterstütztes Dokument (.docm) enthalten ist, ihr erkennt dort den Unterschied wie auch in eurer eigenen Dropbox an den Dateisymbolen, ist es lediglich ein weißes Blatt wird der Typ nicht unterstützt.

Was halte ich nun von den Vorschauen? Sie sind ganz nett – schade ist aber, dass offene Formate wie .odt nicht unterstützt werden. Ich denke aber, dass dieser Schritt zu Previews auch für andere Dokumente neben Bildern und Videos wichtig und richtig ist, so wirkt nicht nur das ganze System “Dropbox” einheitlicher und aus einem Guss, sondern man kann auch als jemand ohne Account sehr viel direkt im Browser machen, ohne jegliche Zusatzsoftware installieren zu müssen.

Der praktische Nutzen ist darüber hinaus auch recht hoch, Kollegen aus Schule und dem persönlichen Umfeld werden es dankend annehmen, dass unter diesen “mysteriösen” Links, die ich immer versende, nun auch endlich etwas zu sehen ist und man sich nicht eine Datei auf den PC holt.

Über den Autor: Dieser Beitrag stammt von Tobias, der bereits seit knapp zwei Jahren auf mint.network Artikel zu Fotografie, Smartphones und Entwicklungen im Technikbereich schreibt. Er hat großes Interesse vor allem im Bereich der Fotografie und aktuell ein Technisches Studium im Blick. Als Freizeitbeschäftigung widmet er sich dem Schreiben und dem Erklären von teils komplizierten Sachverhalten. Bei Fragen zum Artikel oder zur Person kann man ihn auf Twitter oder Facebook erreichen.

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