Am 09. Dezember 2011 war es soweit, HP stellte das durch die Übernahme von Palm erworbene Betriebssystem webOS der Open-Source-Gemeinde zur Verfügung. Der Support für das System sollte fortgesetzt werden, so ganz sich selbst überlassen wollte man das System also nicht. Ein interessantes Detail, welches jetzt erst auftaucht, war der geplante Verkauf von Palm.
HP wollte das gesamte Unternehmen (natürlich inklusive webOS) an Facebook verkaufen und das für satte 1,2 Milliarden US-Dollar. Facebook wäre angeblich ernsthaftv interessiert gewesen, hätte sich aber wohl aufgrund des hohen Preises doch anders entschieden. Dies wäre nämlich der gleiche Preis gewesen, den HP damals für die Übernahme von Palm gezahlt hat.
Bereits Ende November stand fest, dass das “Experiment” webOS HP satte 3,3 Milliarden US-Dollar alleine 2011 kosten wird, wobei hier natürlich sämtliche Kosten für das webOS-Tablet TouchPad eingerechnet sind. Ursprüngliche Spekulationen, dass auch Samsung Palm übernehmen könnte, dementiere das Unternehmen vollständig.


















Ich hätte es bezahlt….leider wollte mir meine Bank kein Bargeld geben
Ne im Ernst: WebOS ist ein klasse OS. Leider immer in teilweise unfähigen Unternehmerhänden….
Schade drum!
Aber Facebook kann warten. In einem Jahr kostet es die Hälfte. Außerdem wäre so ein Kauf vor dem Börsengang auch nicht besonders Klug gewesen. Denn mit dem OS hätte man kein zusätzlichen Gewinn gemacht, dafür aber ne Milliarde ausgegeben und zusätzliche Kosten.
Facebook ist jetzt schon so neugierig genug, sowas möchte ich nicht unbedingt fest verankert im Betriebssystem haben. Es hätte sich doch bestimmt ein Smartphoneproduzent finden lassen der noch ein eigenes Betriebssystem als zweites Standbein brauchen könnte.
Ja, Facebook haben alle, weil es alle haben.
Ist wie bei Stars, die dafür berühmt sind, dass sie berühmt sind.
Warum sie es sind, weiß eigentlich niemand.
Erschreckende Entwicklung.
Ami-Marketing war schon immer gut. Schon zu Zeiten der Wild-West-Quacksalber, mit ihren Tränken für und gegen alles. Das haben sie drauf unsere transatlantischen “Freunde”.