HTC: Das Schlimmste liegt hinter uns

htc_logo_header

Ach HTC, es ist doch jedes Jahr die gleiche Laier, oder nicht? Läuft es mal nicht so gut, dann hat man schnell die Gründe gefunden und verspricht Besserung für die kommenden Monate. So auch jetzt, wo sich CEO Peter Chou kurz vor den wichtigsten Elektronik-Messen in diesem Jahr in einem Interview mit dem Wall Street Journal zur aktuellen Situation äußert. Man habe die aktuellen Produkte im letzten Jahr nicht agressiv genug beworben, so Peter Chou im Interview. Das Schlimmste sei jedoch vorbei und 2013 wird gar nicht so schlecht werden. Mehr innovative Produkte und ein gezieltes Marketing sollen dabei helfen, die Konkurrenz bei Samsung wieder einzuholen.

Dabei sah es vor gerade mal zwei Jahren noch ganz anders aus, HTC war eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen in der Smartphone-Branche, man war der erste Hersteller mit einem Android-Smartphone auf dem Markt, hatte das erste Nexus-Gerät für Google produziert und dank dem HTC Desire und Motorola Droid ist Android heute da, wo es ist. Was ist also passiert? Darüber lässt sich nur spekulieren, man musste die Spitze allerdings an Samsung abgeben und dabei zusehen, wie sie mit ihrem Galaxy-Lineup einen Erfolg nach dem nächsten feierten. Doch mit dem One-Lineup sollte sich das wieder ändern, drei Modelle, um an den Erfolg von alten Zeiten anzuknüpfen.

Doch 2012 verlief noch schlechter für HTC, trotz anhaltendem Android-Boom und einem allgemeinen Wachstum der Branche, lief es nicht gut für das Unternehmen aus Taiwan. Daher auch eine intensivere Partnerschaft mit Microsoft, die sich auch schon Nokia in schlechten Zeiten als Verbündeten ausgesucht hat. Vielleicht bringt ja aber auch schon das kommende Android-Flaggschiff M7 die Wende, welches im ersten Quartal diesen Jahres auf den Markt kommen und in den nächsten Wochen offiziell vorgestellt werden soll.

via tnw quelle wsj

Autor:

  • Teile diesen Artikel