Interessante Einblicke in die App-Programmierung am Beispiel von Falcon Pro

Zugegeben ich habe mit der Anwendungs-Entwicklung nicht mehr viel am Hut und meine Programmier-Kenntnisse erstrecken sich nur noch über das große BASIC-Gebiet aus den guten alten C=64 Zeiten und ein wenig Widget-Programmierung, aber gestern Abend habe ich dann auf Twitter etwas interessantes gesehen. Der Twitter-Client Falcon Pro wurde von Romain Guy ein wenig genauer unter die Lupe genommen, weil er doch hier und dort mal ein wenig ruckelte.

In einem sehr ausführlichen Beitrag schilderte er dann, woran dies im Detail liegt und wie man solchen Fehlern auf die Spur kommen kann. Der obige Screenshot zeigt beispielsweise anhand der Farben, wie oft ein Element gezeichnet wird. Keine Farbe ist praktisch optimal, während grün schon einen 2fachen overdraw und rot sogar einen 4fachen overdraw signalisiert:

  • No color means there is no overdraw. The pixel was painted only once. In this example, you can see that the background is intact.
  • Blue indicates an overdraw of 1x. The pixel was painted twice. Large blue areas are acceptable (if the entire window is blue, you can get rid of one layer.)
  • Green indicates an overdraw of 2x. The pixel was painted three times. Medium-sized green areas are acceptable but you should try to optimize them away.
  • Light red indicates an overdraw of 3x. The pixel was painted four times. Small light red areas are acceptable.
  • Dark red indicates an overdraw of 4x or more. The pixel was painted 5 times or more. This is wrong. Fix it.

Auch als Nicht-Entwickler kann ich den Beitrag nur jedem empfehlen. Es ist definitiv interessant zu sehen, wie solchen Fehlern auf den Grund gegangen wird. Der Entwickler von Falcon Pro hat übrigens sofort reagiert und nur wenige Zeit nach dem Beitrag/Tweet eine verbesserte Version mit ordentlich “Project Butter” in Google Play veröffentlicht.

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