LG P760 Optimus L9 im Test: Der erste Eindruck

Seit zwei Tagen habe ich nun ein neues Testgerät bei mir zu Hause liegen. Bei besagtem Gerät handelt es sich um das LG P760 Optimus L9, dem sogenannten “Volks-Smartphone“. Das ist preislich gesehen mit ca. 300 Euro im Mittelklasse-Segment angesiedelt, will aber trotzdem mit vergleichsweise guten Spezifikationen überzeugen und damit das Herz der Kunden gewinnen.

An dieser Stelle möchte ich euch nun einen ersten, kurzen Eindruck vom Gerät vermitteln. Der große Testbericht folgt dann in den nächsten Wochen.

Technische Daten und Lieferumfang

  • 4,7” IPS-Display mit 540 x 960 Pixeln (234 ppi)
  • 1 Ghz Dual-Core TI OMAP 4430 CPU
  • Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich mit LG-UI
  • 1 GB RAM und 4 GB interner Speicher (per Micro-SD um max. 32 GB erweiterbar)
  • Kameras: 5 MP (Rückseite) und VGA (Frontseite)
  • Abmessungen: 131,9 x 68,2 x 9,1 (in mm)
  • Gewicht: 125 Gramm
  • Akku: 2.150 mAh
  • Videoaufnahme: 1920 x 1080 Pixel (1080p)
  • HSPA, Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth 3.0 und NFC

Im Lieferumfang entspricht dem aktuellen Standard: Micro-USB-Kabel, Netzstecker, Anleitungen und Kopfhörer mit Freisprecheinrichtung. Die Kopfhörer kann man dabei getrost wegwerfen: Es handelt sich hierbei nicht um Earbuds, die Verarbeitung ist absolut billig und die Tonqualität dementsprechend schlecht. Mit eigenen Earbuds ist man da auf jeden Fall besser beraten.

Der erste Eindruck

Hält man das L9 in der Hand, wirkt es überraschend wertig und auch die Optik geht in Ordnung. Die verchromten Seitenränder tun ihr übriges dazu. Fühlt man dem Akkudeckel aber erstmal genauer auf den Zahn merkt man, dass man hier ein Gerät der Mittelklasse in der Hand hat. Die ist nämlich äußerst dünn, biegsam und lässt sich so einfach und merkbar eindrücken, dass man klar den Zwischenraum zwischen dem Deckel und dem eigentlichen Gerät fühlt.

Das Display macht trotz der qHD-Auflösung einen guten ersten Eindruck. Farben wirken authentisch, das schwarz wirkt nicht ausgewaschen und die Schrift ist scharf und gut lesbar. Hier lässt LG wieder die Muskeln spielen, die man im Bereich der Displays eindeutig hat.

Natürlich hat LG auch beim L9 das verwendete Android 4.0.4 mit der eigenen Benutzeroberfläche ausgestattet. Das allerdings finde ich bisher nicht schlimm. Zum Einen verändert die LG-Oberfläche nichts am Aufbau von Android selbst und verändert im Grunde lediglich die Farben, sowie die Icons der Standard-Apps. Insgesamt sieht das dann natürlich bedeutend bunter aus, aber nicht einmal das finde ich schlimm. Nachdem ich ein Jahr lang mit meinem Galaxy Nexus gearbeitet habe und daher an die “normale” Android-Oberfläche gewöhnt bin, ist das LG-UI mal eine nette Abwechslung, so seltsam sich das sogar für mich selbst anhört.

Auch die Performance des Gerätes leidet nicht unter LG. Das System fühlt sich sehr performant an und reagiert schnell und gekonnt auf Benutzereingaben. Ich musste daher bisher fast keine Ruckeleinlagen feststellen. Lediglich im Widget-Menü bemerkt man dann und wann mal kleinere Verlangsamungen.

Ich bin gespannt darauf, wie sich das L9 in den nächsten Wochen schlagen wird. Mein Galaxy Nexus liegt nun zumindest erstmal auf Eis und ich benutze das L9 als mein Hauptgerät. Bisher macht es jedenfalls Spaß und ich vermisse nichts essentielles bei meiner täglichen Arbeit mit dem Smartphone.

Habt ihr Fragen zum LG P760 Optimus L9, die ich für euch beantworten soll? Dann stellt diese in den Kommentaren! Ich versuche diese dann nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten und die angesprochenen Themen auch im letztlichen Review einfließen zu lassen.

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