Muse M-280 BT Bluetooth-Headset Testbericht (7)

Muse M-280 BT Bluetooth-Headset Testbericht

Muse M-280 BT Bluetooth-Headset Testbericht (7)

Ich bin derzeit auf der Suche nach einem anständigen Bluetooth-Headset für mein Nokia Lumia 920 und die Kollegen der Firma  MUSE  haben mir ihr neuestes Stück Technik, das Muse M-280 BT, zum Ausprobieren geschickt. Ich muss zwar gestehen, dass ich weder ein Audiospezialist, noch ein Musik-Junkie bin, dennoch wollte ich auf jeden Fall Musik und Hörbücher genießen können. Einzig wirkliche Prämisse war für mich, dass man das Headset auch kabellos betreiben kann. Ich schleppe so schon genug Zeug mit mir herum, da muss ich mich  nicht noch unnötig mit Kabeln belasten. Für audiophile Menschen mag das ein Graus sein, für mich eine Unabdingbarkeit.

Ansonsten habe ich es gern, wenn viel Funktionalität geboten wird und der Preis einigermaßen stimmt. Wobei letzteres ja auch immer ein wenig vom Anspruch und dem eigenen Geldbeutel abhängt. ;-)

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Design

Für mich eher einer der nachrangigen Punkte ist das Design. Dennoch hat man hier meiner Meinung nach bei Muse gute Arbeit geleistet. Die Kopfhörer sehen richtig schick aus, und wirken durch die metallischen Zierleisten sehr wertig. Die Ohrpads sind flach, nicht hohl und liegen außen auf dem Ohr auf. Die Bedienelemente sind recht klein, dennoch sind sie gut zu erreichen und haben einen etwas härteren Druckpunkt. Auf der rechten Seite habt ihr hinten am Bügel Tasten für die Lautstärke, vorne für Start, Stop, und die Titelwahl.

Der große, mittig platzierte Knopf auf der rechten Seite, dient zum Ein- und Ausschalten der Kopfhörer, wie auch zur Gesprächsannahme. Das Design ist freilich immer Geschmacksache, ich für meinen Teil finde es durchaus gelungen und nicht zu gewagt.

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Technische Daten

In der Klasse der “Over-Ear-Headsets” kommt das M-280 BT mit folgenden technischen Daten zu euch nach Hause:

  • 170 Gramm Gewicht
  • faltbare On-Ear Ohrpolster
  • 2 mal 30 mW,
  • Frequenzbereich 15 Hertz (Tiefen), 20 KHz (Höhen)
  • Impedanz 60 Ohm, Schalldruckpegel 95 Dezibel
  • Bluetooth, A2DP, AVRCP
  • Stromversorgung durch eigenen Akku
  • 16 h Gesprächszeit, 14 h Musikspielzeit, 384h Standby
  • Micro-USB Ladebuchse
  • 3,5 mm AUX
  • höhenverstellbar und einklappbar
  • Kontroll-LED (blau)

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Lieferumfang und Inbetriebnahme

Das Muse M-280 BT kommt für rund 99 Euro zu euch nach Hause und ihr erhaltet im Lieferumfang das Headset, die Bedienungsanleitung, das Ladekabel und das AUX-Kabel in einem schicken Booklet Karton. Warum dem Lieferumfang allerdings bei dem Preis kein USB-Ladestecker beiliegt weiß ich nicht, denn der kostet ja nun wirklich nicht die Welt. Dafür geht die Inbetriebnahme umso leichter von der Hand. Bluetooth am Handy einschalten, den Multifunktionsknopf (MFB) am Headset gedrückt halten und fertig ist das Pairing. Eine NFC-Integration hätte ich mir hier allerdings dennoch gewünscht, diese ist leider nicht implementiert.

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Im Test

Im Test mit dem Nokia Lumia 920 liess sich die Playlist sofort komfortabel vom Headset aus bedienen und auch das Annehmen und Abweisen von Anrufen ging einwandfrei. Es ist sogar möglich, das bereits angenommene Gespräch mittels des MFB vom Headset wieder zurück auf das Telefon zu übertragen und dort weiter zu telefonieren. Ebenso gut ist der Klang des Headsets. Wie ich ja bereits sagte, bin ich nicht so der Musik-Freak, aber für mich war der Klang des Headsets angenehm und die Bässe satt.

Absoluter Design-Fehler waren allerdings die Ohrpads. Diese liegen auf dem Ohr auf und umschließen es nicht. Somit hört man neben dem schönen Klang der Musik auch den unschönen Klang der Menschen und der Kulisse neben einem. Außerdem bieten die Pads dem Headset keinen Halt am Ohr. Mir ist beim aufheben meines Schlüsselbundes das Headset wie nichts vom Ohr gerutscht. Lediglich meinem katzenartigen Reflex habe ich es zu verdanken, dass das gute Stück nicht auf die Straße geknallt ist. ;-)

Zwar haben die Bügel eine recht gute Spannkraft, aber das Headset sitzt im allgemeinen zu locker. Schade.

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Man wollte hier wohl dem Tragekomfort ein paar Pluspunkte verschaffen, denn dieser ist überaus angenehm. Man spürt das Headset fast nicht auf dem Kopf. Gut finde ich, dass man die Kopfhörer falten kann, leider ohne Funktion. Beim Nokia Purity Pro, welches die Tage noch bei mir eintrifft, schaltet das Falten das Gerät Ein und Aus. Die Akkulebensdauer geht meiner Meinung nach in Ordnung, ich höre nun schon mehrere Tage immer mal wieder Musik und telefoniere und habe bisher noch nicht laden müssen.

Gut gemacht ist die kaum sichtbare Status-LED, zur Kontrolle der Verbindung, des Akku- und Ladestandes. Kurz gefasst: Ich bin mit dem Klang und der Funktionalität des Muse Headset zufrieden und von der Optik wirklich begeistert. Allerdings bringen mich das ständige Abrutschen des Kopfhörers und die On-Ear-Pads nur bedingt zu einer Kaufempfehlung an euch, zumal man bei einem Preis von knapp 100 Euro schon genauer überlegen sollte ob man zuschlägt oder nicht.

Wer also mit dem Gedanken spielt sich dieses Headset zuzulegen, sollte es am besten beim Fachhändler des Vertrauens ausprobieren, oder online bestellen und es im Zweifelsfall zurücksenden. Habt ihr noch Fragen? Dann immer her damit!

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