Nokia Lumia 720: Der erste Eindruck

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Mit dem Lumia 720 und dem Lumia 520 hat Nokia sein Line-Up an Smartphones mit Windows Phone kürzlich vervollständigt. Interessant ist für mich persönlich vor allem das Lumia 720, da es einen guten Kompromiss aus Größe und Kompaktheit verspricht. Darüber hinaus bin ich bekennender Fan der Hardware, die Nokia verbaut. Nun habe ich also das Lumia 720 zum Testen bei mir und werde in den nächsten Wochen schauen, wie gut sich das Mittelklasse-Smartphone im täglichen Gebrauch macht.

Spezifikationen und Lieferumfang

Die Spezifikationen lesen sich auf den ersten Blick recht standardmäßig für ein Gerät dieser Preisklasse: Eine Dual-Core-CPU, 6,7 MP Rückkamera, WVGA-Display und so weiter. Stutzig machen dann allerdings die 512 MB RAM, die Nokia hier verbaut (warum, erwähne ich weiter unten). Genauso standardmäßig ist auch der Lieferumfang. Hier die technischen Spezifikationen und der Lieferumfang im Detail:

Technische Spezifikationen

  • Snapdragon S4 Krait (1 Ghz Dual-Core-CPU)
  • 4,3” LC-Display mit 480 x 800 Pixeln (217 ppi)
  • 512 MB RAM
  • 8 GB interner Speicher (um maximal 64 GB mittels Micro-SD erweiterbar)
  • 6,7 MP Kamera mit Carl-Zeiss-Optik und LED-Blitz (1,3 MP Frontkamera)
  • 2.000 mAh großer Akku
  • Maße: 127,9 x 67,5 x 9 (in Millimeter)
  • Gewicht: 128 Gramm

Lieferumfang

  • Nokia Lumia 720
  • Kurzanleitung
  • Micro-USB-Kabel
  • Netzstecker
  • Kopfhörer

Der erste Eindruck

Das Lumia 720 fühlt sich in der Hand direkt sehr hochwertig an. Der für den Unibody verwendete Kuntstoff ist fest, lässt sich nicht endrücken und sehr griffig. Noch dazu sieht die matte Cyan-Variante, die ich für den Test habe, besser denn je aus. Auch das Gefühl in der Hand macht einen tollen Eindruck. Durch die kleineren Ausmaße liegt es angenehm in der Hand, die abgerundeten Ecken machen bei der Benutzung von Windows Phone viel Spaß. Es fühlt sich komplett wie ein High-End-Gerät an.

Ich komme darüber hinaus nicht drumherum, daran zu denken, dass ich mit dem Lumia 720 ein besseres Lumia 900 in der Hand habe. Ich mag das Gewicht und die Ausmaße des Lumia 900 (und auch die des Lumia 920), allerdings fühlt es sich speziell im Vergleich zum Lumia 900 besser und handlicher an. Auch das Display gefällt mir persönlich auf den ersten Blick überraschend gut, obwohl sich die Auflösung lediglich auf WVGA-Niveau bewegt.

Der Software-Aspekt ist beim Lumia 720 der Gleiche, wie bei allen anderen Lumia-Geräten. Im Prinzip nutzt man eben das bekannte Windows Phone 8 mit einigen (teilweise sehr guten) Nokia-Apps. Das System läuft, wie erwartet, flüssig und ohne Ruckler, Benutzereingaben werden sofort verarbeitet. Ich kann mir aber mehr als gut vorstellen, dass die verbauten 512 MB RAM ein Problem für das Gerät werden. Sind mir während der Testzeit des Lumia 620 noch keine Apps aufgefallen, die zwingend einen GB RAM voraussetzen, um zu laufen, sind diese in der Zwischenzeit mehr geworden. Diese Bewegung wird in naher Zukunft natürlich nicht stoppen und so bin ich nun erstmal gespannt darauf, wie sich dieser Makel in der Alltagsnutzung bemerkbar machen wird.

Für die künftigen Wochen wird das Lumia 720 also mein “Daily-Driver” und aktuell freue ich mich auf diese Zeit. Wenn ihr Fragen zum Gerät habt, dann stellt diese ruhig in den Kommentaren. Spätestens zum fertigen Testbericht hin werde ich diese dann bestmöglich beantworten.

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