Qualcomm Snapdragon: Mehr CPU-Kerne sind nicht automatisch besser

Wer kennt es nicht, gerade im Android-Bereich heißt es auf technischer Seite oftmals höher, schneller weiter. Da überbieten sich die Hersteller schon mal gegenseitig mit ihren Datenblättern, ohne mal genau zu überlegen, welche der ach so tollen Bauteile der Kunde wirklich benötigt. Nachteil, der Kunde wird an dieses Wettrüsten gewöhnt und ist anfällig für plumpe Werbeversprechen. Was aktuell mit mobilen Chipsätzen abgeht, haben wir bereits bei Digitalkameras durchgemacht. Megapixel-Wahn nannte man das mal, bis so langsam aber sicher jeder verstanden hat, dass es nicht allein darum geht.

Bei CPUs ist es ähnlich. Während auf Dual-Core, Quad-Core folgte und nun Octa-Core in der Tür steht, glaubt wohl wirklich der ein oder andere Nutzer, dass mehr Kerne automatisch mehr Power bedeuten. (siehe Tegra 3 Quad-Core, siehe MediaTek, etc.) Hier will Qualcomm aktuell etwas gegensteuern. Sicher nicht ganz uneigennützig, denn man bewirbt damit ja schließlich die hauseigenen Snapdragon-Chipsätze, der Grundgedanke ist aber dennoch richtig.

Eine günstige Quad-Core-CPU hat nicht automatisch mehr Power, als eine hochpreisige Dual-Core-CPU.  Das heißt natürlich nicht, dass Mehrkern-Architekturen wie z.B. big.LITTLE nicht auch ihre Vorteile haben. Für viele hier sicher klar, hier im Blog lesen meist Leute, die mehr oder weniger Ahnung haben, auf dem Massenmarkt zieht die Nummer mit den Kernen aber immer noch.

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via gigaom Danke Richard!

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