Mit sofortiger Wirkung ist der Deutsche Thorsten Heins der neue CEO von RIM und löst damit die beiden Gründer Jim Basillie und Mike Lazaridis ab. Thorsten Heins (54) ist bereits seit mehreren Jahren im Unternehmen beschäftigt. Seit 2007 war er Senior Vize-Präsident für Hardwareentwicklung und seit August nun der Chief Operating Officer für Produkte und Vertrieb. Bevor er zu RIM kam, arbeitete er für die Siemens Network AG als CTO
Ursprünglich war Barbara Stymiest für den Posten des CEO im Gespräch, sie ist nun allerdings Vorstand des Verwaltungsrates. Auch die Gründer ziehen sich nicht gänzlich zurück, denn Jim Basillie ist nun Aufsichtsratmitglied und Mike Lazaridis der Vize-Aufsichtsratsvorsitzender. Ob sich die Personalverschiebung zu Gunsten RIMs auswirkt, muss sich natürlich erst zeigen.














Schickes Toupet. Voll unauffällig.
Noch weniger erfolgreich (zumindest in Europa und den USA) geht es eigentlich auch nicht mehr momentan, es kann nur noch besser werden. Bleibt für RIM zu hoffen, dass das neue OS neue Kraft bringt, sonst verschwinden sie in der Bedeutungslosigkeit.
Das neue OS sollte aber langsam mal kommen und nicht in Nokiaschen Zeiträumen. Ende 2012 heisst, nach dem Weltuntergang: Definitiv zu Spät
Wie? Der ist 54? Wieso sehe ich viel älter aus? Dabei bin ich noch weit entfern von diesem alter.
Er hat sich für sein Alter wirklich gut gehalten.
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Und was RIM angeht, kann es ja wirklich nur noch besser werden
Ist sicherlich nicht die schlechteste Lösung, denn die Hardware war, bis auf wenige Ausrutscher, wirklich immer top. Schaut man sich die letzten neuen Geräte an, gibts auf der Seite sicherlich nichts zu meckern.
Der sollte nun als erstes den Software Leuten mal in den Hintern treten, da scheint doch einiges im argen zu liegen. Es gibt ja schon länger den Kritikpunkt das zu viele Projekte gleichzeitig laufen und nichts gescheit zu Ende gebracht wird.
Aber irgendwie hat es doch eine gewisse Ironie das ein ehemaliger Siemens Manager einen strauchelnden Mobilfunkerhersteller retten soll. Siemens war bei Handys auch mal Nr. 3 der Welt.
Der Preis macht die Musik!
Zu teuer -> zu wenig Benutzer -> zu wenig Apps -> zu wenig Benutzer
Ich würde mir ehrlich wünschen, dass es es schafft, das Ruder nochmal rumzureissen.
Mit meinen Blackberries hatte ich immer viel Spaß, nur wurden dann eben einige Trends sträflich verpennt, z.B. Touch-Phones und Apps.
Und was sich heute keiner mehr erlauben darf: Dieses fast schon arrogante Ausrichten auf den Firmenmarkt, d.h. keinerlei Support für den Endverbraucher. RIM sollte sich mal Gedanken machen, wer ihre Phones wirklich aus Begeisterung kauft, und wem sie von seinem Chef aufdoktriniert wurden…
Die machen sich schon Gedanken, keine Sorge.
Zur Not kannst Du ja als CEO einspringen.
Ich finde nicht, dass man etwas verpennt, nur weil man einem Trend nicht nachhechelt.
Viele mögen ihre BBs WEGEN der Tasten. Ich bin so einer.
Ich habe das BB 9900 deswegen gekauft und weil es NICHT trendy ist, sondern einfach nur ein sehr gute Kommuniktionsmaschine ohne Multmedia-Gimmiks.
Ein durch und durch seriöses Teil mit Schwerpunkten.
Man kann es nicht allen recht machen. Was sollen sie machen: ein iPhone7, ein Android8?
Lass mal die Kirche im Dorf, ich hab mich nicht als CEO ons Gespräch gebracht, sondern nur aus der Sich eines langjährigen BB-Nutzers offensichtliche Versäumnisse angesprochen.
Wenn Du Dir in der Rolle des Exoten gefallen willst, der eben NICHT dem Mainstream hinterherjagt, dann ist Dir das sicher überlassen. Und dass die Phones mit Vollwert-Tastatur was feines sind, hab ich auch nie in Abrede gestellt. Aber RIM hat es eben versäumt, auch die breite Masse zu bedienen, die sehr wohl Full-Touch-Bedienung verlangt. Ihre bieherigen Versuche in der Richtung (Storm, Torch) waren zwar ehrenhaft, aber doch nur halbherzig.
Und woran die Maus keinen Faden abbeisst, ist die stiefmütterliche Behandlung der Endkunden. Oder hast DU vielleicht ne Supportnummer, wo Dir als Privatkäufer eines Blackberry von einem RIM-Mitarbeiter (!) geholfen wird? Die verweisen Dich, wenn Du überhaupt eine Antwort bekommst, an Deinen Mobilfunkprovider. Und dort dann einen zu erwischen, der sich tatsächlich mit dem Blackberry auskennt, gleicht nem Sechser im Lotto.