Das Sony Ericsson Xperia Arc S im Test und diesmal, mit etwas anderen Anforderungen. Seit einiger Zeit beschäftigte ich mich mit der Frage, welches Gerät die Ehre haben darf, in die Hände meiner Freundin zu gelangen. Zu den wichtigsten Kriterien zählten neben stilvoller Optik und kompakter Form auch das Zusammenspiel zwischen leistungsfähiger Hard- und Software.
Nicht besonders einfach unter dem Aspekt, dass auf dem Markt kaum Smartphones existieren, die optisch das kritische Auge einer Frau ansprechen, kompakt und dazu noch leistungsstark sind. Da sie vorher das Motorola Defy hatte, war es zwar nicht all zu schwer, “irgendein” besseres Gerät zu finden. Aber das war ja nicht Ziel der Sache.
Da ich bereits auf der IFA das Sony Ericsson Xperia Arc S in den Fingern hatte und ich wusste, dass wir den Vorgänger bereits recht zufrieden getestet haben, kam dieses Gerät in die engere Auswahl. Optisch ist es meines Erachtens immer noch eines der ansprechenderen Android-Smartphones. Zudem hat sich Sony Ericsson um 180 Grad gedreht, die Bootloader sämtlicher Geräte geöffnet und sogar das Update auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich zugesichert. Dazu kam, dass dieses Gerät für unter 350 Euro neu zu haben ist.
Technische Daten
Technisch kratzt das Arc S an der derzeitigen oberen Mittelklasse, wobei es von der Größe und der gefühlten Leistung durchaus zur Oberklasse gehören könnte. Im Gegensatz zu manch anderem Hersteller versteht es Sony Ericsson die Software so anzupassen, dass die Hardware anscheinend optimal genutzt wird. Für Hardcore-Gamer reicht die CPU eventuell irgendwann nicht mehr aus, für einen Großteil der Nutzer sollte die Ausstattung aber genügen.
- 1,4-GHz-Prozessor (Qualcomm MSM8255T Snapdragon + Adreno 205 GPU)
- Android 2.3.4, Update auf 4.x zugesichert
- 512 MB RAM
- 4,2 Zoll TFT-Display mit 854 x 480 Pixel Auflösung und Mobile BRAVIA Engine
- Größe: 125 x 63 x 8.7 mm bei 117 Gramm
- 1 GB interner Speicher, 320 MB nutzbar, microSD-Slot inkl. 8 GB Karte
- HSDPA, 14.4 Mbps; HSUPA, 5.8 Mbps
- Wi-Fi 802.11 b/g/n, DLNA, Wi-Fi Hotspot
- 8 Megapixel Kamera mit Exmor R-Sensor
- Stereo FM-Radio mit RDS
- HDMI-Anschluss, microUSB mit “USB On-the-go” Unterstützung
- 1500 mAh Akku
Erster Eindruck
Wir haben uns wie bereits erwähnt für die weiße Version entschieden, es stehen allerdings vier Farben zur Auswahl. Der erste Eindruck war wie bereits beim Vorgänger “auffallend schlank”. Das Gerät ist einfach eine geschwungene Flunder und mit seinem 4,2 Zoll Screen nicht größer als ein Nexus S mit 4 Zoll Screen. Trotz der für kleinere Hände gerade noch akzeptablen Größe von ca. 12,5 cm liegt es sehr gut in der Hand, bei geringem Gewicht. Vergleichsweise bringt das alte Motorola Defy, obwohl es um einiges kleiner ist, 112 g und das Xperia Arc S 117 g auf die Waage.
Die Darstellung auf dem Display wirkt gestochen scharf und die Farben sehr satt, was durch die mobile Bravia Engine bei der Darstellung von Fotos und Videos noch mal aufgebohrt wird. Das Display ist so oder so der größte Pluspunkt am Arc S, denn meines Erachtens gibt es keinen besseren TFT-Screen in einem Android-Smartphone. Die FWVGA-Auflösung reicht locker aus, hier muss man keine Abstriche machen. Gerade mit Hinsicht auf den Anschaffungspreis super.
Die SIM und SD-Karte können erst nach Entfernung des Akkus eingelegt werden, was dem ein oder anderen missfallen wird, mich aber nicht weiter stört. Die Grundeinrichtung des Geräts verläuft mit dem Setup Assistent spielend einfach. Innerhalb dessen, kann man jederzeit einen Schritt zurückgehen. Vor der Einrichtung sollte man sich wie bei Android üblich um verfügbares W-Lan bzw. um eine SIM mit Datenflatrate kümmern. Es ist nicht notwendig einen entsprechenden Account beim Anbieter einzurichten, wie etwa bei Motorola mit Motoblur.
Das Arc S wird begleitet von In-Ear-Kopfhörern, mit Aufsätzen in drei verschiedenen Größen und einem energieeffizienten kompakten Netzteil, das gleichzeitig das USB-Kabel schluckt. Leider wird kein HDMI-Kabel mitgeliefert, was aufgrund des extra HDMI-Anschlusses am Gerät selbst, wünschenswert wäre. Eine ausführliche Bedienungsanleitung sucht man vergebens. Sie ist allerdings bei Sony Ericsson abrufbar.
Hardware
Insgesamt ist das Xperia Arc S gut verarbeitet und überzeugt mit seiner weichen Linienführung. Die Kombination zwischen glänzend weißem Grund und metallfarbener Seitenausführung wirkt gelungen. Negative Spaltmaße sind nicht zu finden. Kleiner Kritikpunkt ist jedoch, dass der Akkudeckel minimal nachgibt, während der Handhabung.
Neben dem Micro USB-Port befindet sich eine Statusleuchte, die den Akkustand je nach Ladung grün bzw. rot wiedergibt und auch als normale Notification-LED fungiert. Der der 3,5 mm Audioanschluss befindet sich auf der linken Seite des Gerätes und nicht oben, wie es von vielen Nutzern favorisiert wird.
Wer unterwegs Musik hört und sein Telefon dabei in der Hostentasche trägt, hätte diesen wohl lieber auf der Oberseite gehabt. Insofern hätte Sony Ericsson wohl den abgedeckten HDMI-Anschluss auf der Oberseite mit dem Headset-Port tauschen können. Sensoren für Licht- und Abstand sowie Bewegung sind natürlich integriert.
Auch die Tasten fügen sich optisch in das Gesamtkonzept und zeigen eine gute Reaktion sowie einen angenehmen Druckpunkt. Obwohl ich persönlich Sensor-Tasten bevorzugt hätte, spricht die Linienführung des Gerätes eher für Hardwaretasten. Beim Anschalten des Screens werden zwei weiße LEDs zwischen den Tasten aktiviert, welche die Optik noch abrunden.
Erstaunlich schnell hat sich meine Freundin an den großen 4,2 Zoll Screen gewöhnt. Zuvor hatte sie wie erwähnt das Motorale Defy und war immer der Meinung, dass ein größeres Gerät, mit größerem Screen einfach nicht gut zu handeln sei. Diese Ansicht konnte das Arc S aber komplett widerlegen, sodass sie Inhalte nun nicht mehr auf einem kleineren Screen lesen möchte. ![]()
Auch minimale Schriftgrößen sind durch die Auflösung von 854 x 480 Pixel und die Qualität des Displays gut lesbar, sodass man sich zumeist ein Vergrößern von Webseiten o.ä. Inhalten erspart. Der Touchscreen reagiert auch deutlich sensibler auf Berührung, als derjenige vom Defy.
Bei mäßiger Nutzung überlebt der Akku ca. 1,5 Tage. Dies liegt in der Kategorie Smartphone völlig im Rahmen. Nun könnte man sich wieder fragen, was eigentlich mäßige Nutzung bedeutet. Da dies jeder anders interpretieren wird, kann man eine generelle Angabe zur Lebensdauer leider nicht machen. Sie ist nun mal vom persönlichen Nutzungsverhalten abhängig. Im Vergleich zum Nexus S, ist bezogen auf mein eigenes Nutzungsverhalten so gut wie kein Unterschied hinsichtlich der Lebensdauer festzumachen.
Auffallend positiv ist die relativ kurze Ladezeit . Zudem bescheinigt der Anbieter mit dem GreenHeart Level, dass das Xperia Arc S den Anforderungen des EnergyStar V entspricht und somit stromsparender sein soll. In diesem Rahmen wird auch das erwähnte energieeffizientes Netzteil und die Bedienungsanleitung nicht gedruckt geliefert.
Den 1,4 GHz Prozessor konnte meine Freundin (und auch ich) mit ihrem persönlichen Nutzungsverhalten noch nicht ausreizen. Da ich persönlich den Vergleich zum Nexus S habe, muss ich ehrlich sagen, dass das Arc S trotz der nicht übermäßig besseren Hardware deutlich flotter läuft. Das Benchmark Quadrant sagt dazu 1861 Punkte. Interessant wäre noch der HDMI-Port, dieses konnte ich leider nur beim Vorgänger testen, da mir ein passendes Kabel fehlt. Inhalte werden hier 1zu1 übertragen, bei der Medienwiedergabe gibt es aber dann spezielle Oberflächen.
Kamera
Wer besonderen Wert auf die Kamera legt, braucht sich beim Arc S wenig Gedanken zu machen. Mit den 8,1 MP, dem hintergrundbeleuchteten Exmor R Sensor und den zahlreichen Funktionen kann sie problemlos eine günstige Kompaktkamera ersetzen. Für eine optimale Bildqualität würde ich aber die Einstellung auf 6 MP vornehmen, weil sonst der kleine Bildsensor nicht ermöglicht, dass jedem Pixel genug Licht für eine optimale Darstellung zugeführt wird (vgl. auch 6mpixel).
Nachfolgendes Video wurde mit dem Xperia Arc S aufgenommen, Beispielbilder findet ihr z.B. hier. Weitere verlinke ich später noch.
Auffallend positiv ist auch die Kamerataste an der rechten Seite, die es ermöglicht unmittelbar in den Kameramodus zu wechseln und unkompliziert Fotos zu schießen. Drückt man den Button nur halb, so kann man den Autofokus aktivieren. Zum Auslösen muss man dann den Button komplett durchdrücken. Wem dies nicht gefällt oder wer das Risiko des Verwackelns eindämmen will, kann auch durch Berührung des Screens auslösen.
Gut finde ich auch, dass man für Videoaufnahmen die LED dauerhaft einschalten und während der Aufnahme mit der Lautstärkewippe (digital) zoomen kann. Zu den weiteren Features gehören Gesichtserkennung, Autofokus, Blitzlicht, 3D Sweep Panorama, Lächelerkennung, Geo-Tagging u.a.
Durch den HDMI-Anschluss an der Oberseite können die Fotos und Videos dann direkt am TV angeschaut werden. Die Bilder werden im Format JPG und die Videos in mp4 ausgegeben.
Software
Das Smartphone kommt derzeit mit Android 2.3.4 inklusive Sony Ericssons Timescape-Oberfläche ins Haus. Laut Sony Ericsson soll auch Ice Cream Sandwich (Android 4.x.) in Zukunft verfügbar sein. Seit dem letzten Systemupdate, welches direkt nach dem Einschalten des Gerätes eintraf, ist über den Powerbutton die Option verfügbar, ein Bildschirmfoto zu schießen, was ich persönlich als äußerst praktisch erachte.
Zwischen Anschalten und Betriebsbereitschaft liegt in etwa eine halbe Minute. Der bereits vorinstallierte Launcher läuft flüssig und überzeugt mit schickem Design. Auch das Betriebssystem an sich läuft sehr stabil. Bisher konnte ich noch keine Defizite erkennen. Auch die Bildschirmentsperrung erfolgt unter Sony Ericsson eigener Oberfläche. Für mich irgendwie unverständlich ist die fehlende Option für die automatische Helligkeit in den Displayeinstellungen, mit Widgetsoid o.ä. App lässt sich diese allerdings ansprechen.
Zum Erkennen von Musiktiteln ist Track ID vorinstalliert, was ganz gut funktioniert und gleichzeitig die Möglichkeit zum Abrufen der aktuellen Charts bietet. Mit dem Anschließen der Kopfhörer kann man zudem das verbaute UKW-Radio nutzen. Über das Menü können dann Radiosender gesucht werden. Mit Doppeldrücken am Kopfhörerbutton wechselt man den Sender. Die Laustärkeregelung ist aber nur am Telefon selbst möglich.
Von Sony Ericsson bereits vorinstalliert sind zudem ein Kalender, Uhr und Wetter-Widget, die ganz brauchbar, aber sicherlich noch optimierungsbedürftig sind. Bestehen trotz der Nutzerfreundlichkeit noch offene Fragen, kann man sich auf der übersichtlichen Website von Sony Ericsson informieren.
Unterm Strich kann ich sagen, dass ich selten eine so gut angepasste und dennoch performante Software bei Android-Smartphones sehe. Mal abgesehen vom “unberührten” Android von der Stange. Die Oberfläche und die Apps sind recht dezent gehalten und gehen mit Android eher eine Symbiose ein, als es überdecken zu wollen. Im Gegensatz dazu ist HTC Sense recht überladen und zu den teilweise ziemlich verkorksten Anpassungen von LG und Motorola muss ich wohl nichts weiter sagen. Grob gesagt, in diesem Bereich ist Sony Ericsson auf Augenhöhe mit Samsung.
Videotest
Da ich auch unserem Benno das Gerät für sein Frauchen empfohlen habe, hat dieser direkt mal die Kamera drauf gehalten. Hier also Xperia Arc S in Bewegtbild, Clip ab!
Fazit
Das Xperia Arc S überzeugt nicht nur Frauen. Zwar ist die Optik mit den geschwungenen Formen eher weiblich, aber das Gerät bietet ein überraschend gutes Gesamtpaket. Ich bin jemand, der sehr viel Wert auf eine flüssige Bedienung und ein astreines Display legt, beides bietet das Gerät von Haus aus. Da mir aufwendige Spiele relativ egal sind, hat die Power der CPU zu jedem Zeitpunkt ausgereicht. Meine Freundin sagt zu diesem Thema:
Ein hämisches Grinsen ließ sich auch nicht gegenüber meinem Freund verbergen, der zur Zeit noch ein technisch gesehen, schwächeres Smartphone sein Eigen nennt (Nexus S).
Genau das ist es, bisher habe ich sehr oft das Nexus S als solides Mittelklasse-Gerät empfohlen, dieses wird nun langsam aber sicher vom Xperia Arc S abgelöst. Das Arc S ist in eigentlich jeder Eigenschaft besser als mein Nexus S. Es ist flotter, macht deutlich bessere Fotos und HD-Videos, es ist leichter und schlanker, hat eine Benachrichtigungs-LED, eine Kamerataste, einen HDM-Anschluss sowie einen SD-Slot. Was hat es nicht? Eine Frontkamera, wer darauf gesteigerten Wert legt, sollte sich nach einem anderen Gerät umschauen.
Mir bleibt nur zu sagen, dass wir sehr zufrieden mit dem Smartphone sind und den Kauf kein bisschen bereuen. Die positive Einstellung in Sachen Updates und Community rechne ich Sony Ericsson ebenso an, wie den vergleichsweise günstigen Einstiegspreis des Gerätes. Das Sony Ericsson Xperia Arc S bekommt somit eine klare Empfehlung von mir.
Sony Ericsson Xperia Arc S bei Cyberport





















































Klasse Bericht – könnte auch für meine Freundin passen (derzeit noch mit dem HTC Mozart unterwegs)
Ich hatte auch das Arc S im Auge allerdings finde ich es wirkt in echt einfach nur wie ein Plastikhaufen, der mich überhaupt nicht überzeugt und ich finde es auch zu groß.
Zu dem gibt es das Arc S leider nur in drei Farben, zwar gibt es auch Fotos wo es in Pink auftaucht auf der Herstellerseite aber ich hatte beim Support nachgefragt, es wird nicht in Pink produziert. Sehr schade!
Aber schön dass es euch überzeugt hat und die Suche ein Ende hat
Ich finde überhaupt nicht, dass es wie ein “Plastikhaufen” wirkt. Ich hab es mir letztens in Ruhe im Saturn angeschaut und war sofort begeistert. Es fühlt sich toll an, ist unheimlich flach und was mir sehr wichtig ist super leicht. Ein HTC mit Alugehäuse ist sicher solider aber auch deutlich schwerer. Ich habe mich spontan verliebt und werde es mir auch zulegen.
Ist ja Ansichtssache
Mir ist dazu einfach nichts besseres eingefallen aber vielleicht lag das auch daran dass es total betatscht war.
Schöner Bericht. Mir gefällt das Gerät auch gut. Sony hatte schon oft schöne Designs. Hatte die Tage noch ein Ray in der Hand. Hat mir auch gut gefallen, für alle die es kleiner mögen.
Habe zwar "nur" das Arc, aber das reicht mir leistungsmäßtig aus. Das Design (mal kein einfallsloser Einheitsbrei) war ein wichtiger Grund für den Kauf – habe es nie bereut. Oh – verdammt, ich bin ja gar keine Frau
Ich wollte keinesfalls sagen, dass es *nur* was für Frauen ist, ein Kumpel von mir hat sich das Teil auch geholt und ich finde es auch sexy. Da Frauen aber meist gesteigerten Wert auf die Optik legen, habe ich das betont. Ein SGS2 z.b. ist technisch top, lässt sie aber wegen der Optik komplett kalt.
War ja auch nur ein Spaß
Haha … "lässt sie aber wegen der Optik komplett kalt."
Dann komm mal an meine Uni und schau wieviele Mädels das weiße SGS 2 haben!
Das arc (S) habe ich "in freier Wildbahn" noch nicht sehen können.
Dennoch sehr schönes Telefon und klasse Bericht!
Jo, ist halt immer Geschmackssache, sie fand es hässlich.
Finds auch total hässlich.
vielleicht ist es aber auch die spiegelung die du im makellosem display siehst die du als hässlich empfindest
Wieder mal ein feiner Test!
Und wieder mal wundere ich mich, warum der Smartphone-Anteil von SE so niedrig ist (noch um einiges unter dem von LG, meine ich gelesen zu haben). Der Test bestätigt wieder, dass SE gute Hardware baut und auch ihre Software nett aussieht, äußerst flüssig läuft (selbst auf nicht übermäßig toller Hardware), und sogar sogar Updates zu liefern scheint (zumindest ist ICS für alle Modelle von 2011 schon mal ein Wort).
Ich hoffe wirklichm dass da etwas mehr kommt (ein "echtes" Flaggschiff mit 720p Display und High-End-Prozessor evtl. noch einem Play-Nachfolger), schön vermarktet wird (und auch auf den US-Markt kommt…). Mal sehen, ob Sony ohne Ericsson da etwas reißen kann
Habe das Teil. Bin total überzeugt. Beginnt bei der Optik und endet bei der Bedienung/Leistung. Ganz zu schweigrn vom Preis/Leistungsverhältniss.
Habe im Frühjahr Das Arc für meinen Vater besorgt. Der ist immer noch sehr zufrieden mit dem Gerät.
Und weil ich von der Abstimmung der UI und der Hardware so begeistert war. (Natürlich auch von der Fotoqualität).
Habe ich mir vor kurzem das Sony Ericsson Xperia Neo gekauft. Technisch baugleich.
Nur eben mit 3.7" (finde ich optimal) auch mit der "Bravia Engine" + Front Cam.
Und muss sagen: ich bin begeistert.
Obwohl es die selbe Taktrate wie mein altes Phone hat (1Ghz, SGS 1) läuft es deutlich flüssiger.
Das Menü, Appstarts alles läuft deutlich schneller. (und ich hatte schon einige Custom Roms durch)
Ich hatte noch nie ein Smartphone das Out of the Box so gut lieft.
Sony Ericsson weiter so.
Schöner Bericht. Hatte das Arc S nach der IFA auch bereits auf meiner Wunschliste, die vielen Berichte über Probleme mit dem Gehäuse (http://talk.sonyericsson.com/message/84003) haben jedoch dazu geführt, das ich mir lieber das Nexus S gekauft habe. Ist wohl nicht so hübsch, war dafür aber über EUR 100 günstiger.
dort geht es aber um den Vorgänger, oder?
Auf der IFA hatte mir eine SE Mitarbeiter versichert, dass die Geräte identisch wären, nur der Prozessor beim Arc S besser wäre. In den Foren wurde berichtet, dass bei den Geräten, wo die Gehäuse getauscht wurden, nach kurzer Zeit wieder Risse aufgetaucht waren.
Mal abwarten, wenn es so heftig wäre, hätte SE sicher gehandelt und die Jungs auf der IFA waren nur angestellte Messetypen und Mädels. Falls etwas auftreten sollte, schreibe ich natürlich darüber.
Ein toller Testbericht, aber wenn das Arc S ein Mittelklassesmartphone ist, dann sind doch die Sensations, das Note und das Galaxy S2 die Einzigen Ober/Spitzenklasse Handys oder?
Nope, diverse Geräte mit Dual-Core-CPU und 1 GB RAM, das ist wohl der Hauptunterschied zur Mittelklasse.
Ich habe mit meiner Freundin letzte Woche auch das selbe durchgemacht

Da Stand auch das Arc S, das Optimus Speed und SGS+ (natürlich alle in weiss) am Prüfstand. Entschieden hat sich meine Dame für das Optimus Speed und bis jetzt ist sie nur begeistert
Leider wurde nichts zum Netzempfang geschrieben. Ich wurde da beim XPERIA Ray bitter enttäuscht. Ständig Netzabbrüche, schlechter Emfpang u. ä. Weiß aber nicht, ob solche Probleme nur das Ray oder die ganze XPERIA-Reihe hat.
Hätte ich da irgendetwas negatives festgestellt, hätte ich es natürlich erwähnt. Der Empfang ist top, besser als bei meinem Nexus S.
Netzempfang sowohl WLAN als auch über Mobilfunk ist top. Wesentlich besser als beim nexus s z.b.
Also der interne Speicher erscheint mir doch ein wenig klein … ansonsten wäre das teil schon top …
Och, also ehrlich gesagt reichen 320 MB locker für unsere Zwecke aus, das Gerät ist schon voller Apps und es sind noch über 200 MB frei, durch Apps2SD kein Problem.
Hi, ich war / bin seit 2Jahren ein stolzer Iphone3G S Besitzer, aber nun ist es an der Zeit sich zu entscheiden, ob man Apple_Jünger bleiben möchte oder nicht.
Ich bin hin und hergerissen und schiele mit einem Auge auf das SonyARC S.
Konnte bei Amazone aber bisher den letzten Schritt (Bestellbutton) noch nicht machen.
Wenn Itunes nicht so verdammt dominat wäre und Apple mal eine Flashplayer zulassen würde, dann wäre meine Entscheidung klar.
Und somit möchte ich hier auch mal für den tollen Bericht danken, den dadurch fällt mir wohl der Schritt etwas leichter.
Weiter so
Gruss Thomas
Wie schauts denn mit der allgemeinen Verarbeitung aus? Beim RAY gefällt mir die LED unten nicht, die verarbeitung ist da deutlich mangelhaft, zumindest bei den 2, die ich gesehen habe …
Wie oben geschrieben:
"Insgesamt ist das Xperia Arc S gut verarbeitet und überzeugt mit seiner weichen Linienführung. Die Kombination zwischen glänzend weißem Grund und metallfarbener Seitenausführung wirkt gelungen. Negative Spaltmaße sind nicht zu finden. Kleiner Kritikpunkt ist jedoch, dass der Akkudeckel minimal nachgibt, während der Handhabung."
Ich denke bei 349€ ist auch irgendwo eine Grenze gesetzt bei der Quallität.
So lange es nicht billig wirkt ist doch alles gut.
Wie siehts eigentlich bei SE so mit Updates aus was die Firmware betrifft?
Bei Apple lief ja ständig ein Update.
Lies doch bitte den Test.
hm.. habe ich… spricht du jetzt vom Hinweis das dieses ICEcreme kommen soll, finds jetzt grad beim scrollen nicht
wenn ja dann schliesst das auf eine Update
Jop, habe zweimal erwähnt, dass SE sowohl Support, als auch Update-Strategie geändert hat. ICS wird sicher kommen. So schnell wie bei Nexus-Geräte zwar nicht, aber da die Software bereits astrein läuft, kein Problem. Kleine Bugfixes kommen direkt OTA, habe ich auch oben geschrieben, bei uns kam gleich ein Update nach dem Einschalten.
Ja danke, war einfach zu GROSS geschrieben, habs dann auch gefunden
Also mein Vater nutzt das Arc jetzt ein 3/4 Jahr.
Sein Beruf: Unternehmer / Hobby Landwirt und Jäger.
Sprich er geht mit dem Gerät sicher nicht zimperlich um.
Das Ding schaut immer noch fast wie neu aus.
keine Risse im Gehäuse oder dergleichen. Nicht einmal ein Krazer im Display. (und das ohne Case)
Ich glaube sogar er würde es nochmal kaufen.
Ich habs mir vorhin bestellt, morgen sollte es da sein, ich mach mir einfach mal selbst ein bild, hatte es im Saturn schon in der Hand und da fand ich es okay, ich werde einfach mal etwas testen und kann ja dann hier nochmal meinen Eindruck hinterlassen.
Zumindest muss es mein Iphone 3GS schlagen
selbst ein altes nokia 5110 kann ein 3Gs schlagen. nix gegen dich persönlich
Sorry aber das mit den 6 Megapixel ist doch mal schachsinn, wenn sie vorhanden sind sollte man sich auch nutzen.
Oder denkst du der Pixelabstand oder die Pixelgröße verändert sich wenn 2 Megapixel unterschlägst…
Vorallem ist der Artikel schon ein paar Jahre alt und ist hauptsächlich für größere Kameras sowie Spiegelreflex gedacht gewesen.
Verstehe mich nicht falsch aber bleibe lieber bei den Mobiltelefonen
Was genau willst du damit sagen? Was ist Schwachsinn? Der Sensor kommt mit 6 MP besser als mit 8 klar, das ist ein Fakt. Weniger Bildinfo auf gleiche Sensorgröße.
zudem gibt es auf der von dir verlinkten Seite sogar eine Antwort dazu in den FAQ:
Wird das Bild besser, wenn ich die Bildgröße meiner 10 oder 12 Megapixelkamera auf beispielsweise 6 Megapixel verkleinere? Sind dann die Pixel größer? Habe ich das Rauschen umgangen?
Wie ist hier der technische Zusammenhang?
Wenn Sie die Anzahl der Pixel im Menü Ihrer Kamera reduzieren, wird das Bild in der Regel rechnerisch verkleinert, nachdem es aufgenommen wurde.
Das heißt, das Licht fällt auf die lichtempfindliche Bereiche, Signale entstehen, und erst nach einigen grundlegenden Verarbeitungsschritten werden Pixel “rausgeschmissen”, damit das Bild kleiner wird. Das Ergebnis ist so, als würden Sie das Verkleinern nachträglich in der Bildbearbeitungssoftware durchführen.
Artefakte und das Rauschen bleiben. Durch das Verkleinern werden natürlich auch Details des aufgenommenen Bildes zerstört.
Ich kenne jeden Text dieser Seite, auch diesen. Ich hätte hier auch lieber eine 5 MP Linse gehabt, aber ich muss eben ehrlich sagen, dass ein 8 MP Bild nicht so gut wie ein 6 MB Bild ausschaut. Entweder ist die Software so gut, oder es liegt an den hintergrundbeleuchtetem Sensor, ich weiß es nicht. Format (Breitbild) und Optik sagen mir bei 6 MP mehr zu.
Wenn das dein subjektives empfinden ist, dann freue ich mich natürlich.
Ich weiß nur nicht ob man das verallgemeinern kann, das möchte ich nämlich bezweifeln.
Wie jeder seine Kamera einstellt das ist halt immernoch eine Frage des persöhnlichen Geschmacks und daher fand ich den allgemeinen Aufruf seine Kamera auf 6MP runter zu schrauben wenig sinnvoll.
Richtig, darum habe ich genau das nicht gemacht, sondern gesagt
"würde *ich* aber die Einstellung auf 6 MP vornehmen".
Ich kann ja hier nur subjektiv für mich sprechen. Den Link dazu empfinde ich zudem allgemein als lesenswert.
Aber du schneidest doch nur was ab somit ist die Sensorgröße auch kleiner, soweit ich weiß können das nur wenige Kams von Fuji das sie zusammenliegende Pixel zu einem machen, was dann wirklich bessere Quali bedeutet.
Die Fläche jedes Pixels auf dem Sensor bleibt dabei nämlich gleich. Es würde demnach Sinn machen von vornherein nur auf 6 MP zu setzen, ganz davon abgesehen das die Optik sowieso nicht mit 8 MP umgehen kann.
"Aber du schneidest doch nur was ab" wie kommst du darauf?
Ihr habt beide recht…
Erst mal Rene der link mit den Infos zur Auflösung (stimme dem voll und ganz zu).
Man darf das aber nicht verallgemeinern.
Fakt ist das Das Arc S 8 Mpx hat. Das kannst du auch nicht mit der Einstellung auf 6 Mpx ändern…
Bildlich erklärt: Wenn du bei diesem Sensor von 8 auf 6 schaltest schneidest du nur jeweils einen Mpx oben und einen unten ab. Bekommst dafür ein 16 : 9 manchmal ganz praktisch wenn ich schnell was für einen TV produziere zb. Aber für Hochformat Aufnahmen gänzlich ungeeignet. Das 16 : 9 kann man genau so im Photoshop schneiden (aus dem orig. 4 : 3)
Also nix mit mehr Licht pro Pixel. da einfach weniger Fläche (von Sensor) verwendet wird.
Das du Bilder gefühlt mit 6 Mpx besser findest, wird wohl daran Liegen das das Arc über eine gute Software verfügt die aus den 8 Mpx unbemerkt im Hintergurnd ein 6 Mpx Bild schneidet. (Autokorretur ect.) Sprich das Original Bildmaterieal verfälscht. Was natürlich nicht schlecht sein muss (gerade im Hobby Bereich finde ich das ja auch gut so…
Ihr könnt mir glaube. In diesem Bereich kenne ich mich sehr gut aus
Möchte jetzt aber nicht ausschweifen drum ENDE…
@ Klugscheisser
Ich kann mir das rein technisch zwar auch nicht so genau erklären. Aber die Optik des Arc S kommt sehr wohl mit 8 Mpx klar.
Ein freund von mir besitzt das Arc S. Für ein Handy sind die Bilder echt der Hammer. Trotz 8 mpx…
Also ich habe das Gerät jetzt seit ein paar Tagen und bin zufrieden, vom Hocker hats mich nicht gerissen, aber es ist gut.
Schneller als mein Iphone 3GS hm….. ich weiss nicht, kann kaum ein Unterschied feststellen.
Auf keinen fall darf man ein Livehindergrund wählen, das macht das ARC sowas von langsam, es ist ein Graus.
Viele nette sachen und auch einfache dinge die dem Iphone fehlen, aber umgekehrt kann ich das genauso sagen.
Wie war das mit der Eierlegendenwollmilchsau? die bekommt man wohl nie
Kann aber zum kauf raten, macht spass das ding.
ich bin absolut begeistert…. ich gebe 10/10 punkten… ich liebe dieses gerät und bin schon auf den nachfolger gespannt
klasse
Das hol ich mir auf jeden Fall. Ist einfach schick und die Tests überzeugen alle. Danke hierfür!
Hallo,
ich habe in einem Test gelesen (focus online, glaube ich), dass die Tonqualität mit Kopfhörer ein graus sein soll. Aber leider sind nur schwerlich Aussagen dazu zu bekommen.
Auch hatte ich mal gelesen, dass Videotelefonie nach Android updates möglich sein soll.
Gibt es dazu Meinungen??
Dank und Gruss
Lars