Tado: Die Heizung vom Smartphone aus steuern

Passend zum baldigen Jahresende schneien derzeit die Nebenkostenabrechnungen in die einzelnen Haushalte und Stromkosten etc. werden allesamt einmal teurer. Ich persönlich habe mit meiner Stromflatrate + vertragslange Preisgarantie noch ziemlich großes Glück, aber so geht es leider bei weitem nicht jedem.

Tado ist eines dieser Startups, die sich diesem Problem mit modernen Mitteln annehmen wollen und noch dazu aus Deutschland. Kern des Vorhabens ist dabei die Tado-Box, die das Thermostat ersetzt und gleichzeitig mit dem Internet verbunden ist. Dadurch kann die Box mit den entsprechenden Tado-Apps für Android und iOS kommunizieren, sodass man die Box vom Smartphone aus steuern und programmieren kann. Beispielsweise lassen sich so Regeln festlegen, dass die Heizung automatisch heruntergeregelt wird, sobald alle den Haushalt verlassen haben. Auch die lokalen Wetterdaten werden analysiert und fließen in das System ein, sodass die Tado-Box das Heizverhalten selbstständig verändern kann.

Dass ein solches Prinzip funktionieren und erfolgreich sein kann, zeigte bereits das Nest, das nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert, binnen kürzester Zeit komplett ausverkauft war und in den USA sogar alteingesessene Konkurrenten in Form von Honeywell aufs Partket rief, die Nest dann verklagten. Tado bietet seine Box jedenfalls ab sofort an und die ersten 1.000 Kunden bekommen diese kostenlos, sodass dann lediglich noch die jährliche Nutzungsgebühr von 99 Euro anfällt.

Was haltet ihr von Tado?

Tado.com

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