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Windows 10: Lenovo-Chef kritisiert Microsofts Upgrade-Strategie

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Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur äußerte sich Lenovo-CEO Yang Yuanqing negativ über Microsofts kostenlose Verteilung des Upgrades auf Windows 10.

Im Gegensatz zu vorherigen Versionen gab Microsoft mit der Vorstellung von Windows 10 bekannt, das neue Betriebssystem zumindest im ersten Jahr nach Release Nutzern kostenlos zur Verfügung zu stellen. Besitzer eines Geräts mit Windows 7 oder Windows 8(.1) können noch bis voraussichtlich im Sommer den kostenlosen Aktualisierungsprozess anstoßen, danach muss bezahlt werden.

Mit einer etwa doppelt so hohen Adoptionsrate von Windows 10 wie noch bei Version 7 oder 8 kann Microsoft recht zufrieden auf die aktuelle Marktverteilung blicken. Aus der Sicht des Lenovo-Chefs hat man sich dadurch jedoch auch die Möglichkeit verbaut, endlich wieder ein Wachstum im PC-Markt anzustoßen.

So habe man viele Beschwerden von Nutzern erhalten, nachdem es unter Windows 10 zu Fehlern auf alten Geräten gekommen sei. Für Lenovo erscheint die Kritik verständlich: Wenn ältere Computer wieder besser laufen, setzt man weniger neue Geräte ab, was dem weltweiten Marktführer des PC-Marktes nicht weiterhilft. So heißt es:

Das neue System hätte vor allem mit neuen Geräten eingeführt werden sollen, die optimal auf das neue Windows abgestimmt sind.

Ich selbst kann diese Fehlermeldungen nicht bestätigen. Sowohl auf diversen Notebooks als Upgrade von Windows 7 und 8, als auch dem Standrechner konnte Windows 10 einige Mängeln der Vorgängersysteme beseitigen und auch insgesamt fühlt Windows 10 sich einfach deutlich runder an – erst recht seit dem November-Update.

Wie sieht eure Upgrade-Erfahrung aus?

Quelle: heise

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