Babypod: Lautsprecher beschallt Fötus über Vagina

Hardware

Okay, ich es gebe zu: Als ich am Neujahrsmorgen bei futurezone über den Babypod gestolpert bin, hatte ich einen kurzen WTF-Moment. Wenngleich ich schon davon gehört habe, dass bereits ungeborene Kinder mit Musik zu beschallen, nicht unüblich ist.

Um die Musik allerdings zum Fötus zu bekommen, geht der Babypod neue Wege. Statt einfach auf eine Beschallung von Außen zu setzen, in dem man zum Beispiel einen kleinen Lautsprecher auf den Bauch der schwangeren Frau legt, ermöglicht es der Babypod, Musik über die Vagina und zusätzliche Kopfhörer einzuspeisen. Damit sollen laut Hersteller die Klänge ohne Verzerrungen beim Baby ankommen und das mit fast der gleichen Intensität, mit der sie erzeugt werden.

Der Hersteller des Bobypods beschreibt das wie folgt:

Babypod ist ein kleines, intravaginales Gerät, das die neuronale Entwicklung von Ungeborenen während der Schwangerschaft über Musik stimuliert.

Technisch vereinfacht könnte man auch sagen, der Babypod ist ein „Headset für Untenrum“. Zudem können die Eltern den gleichen Klängen lauschen.

Gesteuert wird das Ganze über eine Smartphone-App, welche die Wiedergabe und Lautstärke regelt. Mehr als 54 Dezibel an Lautstärke wird nicht ausgegeben. Die App ist aktuell nur für Android erhältlich und findet sich bei Google Play.

Preis: Kostenlos

Der Babypod nutzt keine Batterie, kein Bluetooth und keine Radiofrequenz. Das Material, mit dem er überzogen ist, ist Silikon. Weitere Informationen zu dem Gadget, gibt es auf der Webseite des Herstellers. Dort wird über die Funktionswiese aufgeklärt und auf eine wissenschaftliche Studie verwiesen. Auch kaufen kann man den Babypod dort, für satte 150 Euro.


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