ConceptD: Acers neue Marke für Kreativ-Profis

Conceptd Header

Neben zahlreichen Neuvorstellungen zählte die Ankündigung der neuen Marke ConceptD zu den Highlights des next@acer-Events am Donnerstag. Mit der Brand, die man inklusive mehrerer Produkte präsentierte, sollen primär Kreativ-Profis angesprochen werden.

Acer stellte auf dem eigenen Event in New York nicht nur neue Produkte, sondern gleich auch eine neue Marke vor. ConceptD heißt die neue Brand, unter der zukünftig Notebooks, Desktop-PCs und Monitore verkauft werden sollen. Gedacht ist sie insbesondere für kreative Anwender, die allein aufgrund der Leistung bislang zu den Produkten der Gaming-Marke Predator griffen.

Die neuen ConceptD-Geräte wurden daher speziell für die Bedürfnisse der kreativen Anwender entwickelt. Sie zeichnen sich somit durch ein besonderes Design, eine starke Leistung und eine gute Farbwiedergabe aus. Zum Start gab es interessante Produkte aus den Bereichen Notebooks, Desktop-PCs, Monitore und sogar ein Mixed-Reality-Headset zu sehen.

Notebooks: ConceptD 5, 7 und 9

Conceptd 9

An den Start geht die Marke ConceptD mit drei verschiedenen Notebook-Modellen, von denen das ConceptD 9 allerdings den interessantesten Eindruck macht. Ausgestattet ist es mit einem 17,3 Zoll großen UHD-Display, das dank der Ezel Aero Hinge um 360 Grad gedreht werden kann, was Eingaben per Touch oder Stylus ermöglicht.

Unter der Haube gibt es einen aktuellen Intel Core i9-Prozessor, eine Nvidia GeForce RTX 2080 GPU, bis zu 32 GB RAM und zwei 512 GB große PCIe-SSDs im RAID 0-Verbund.

Das ConceptD 9 wird voraussichtlich im August zu Preisen ab 4.999 Euro in Europa an den Start gehen. Die beiden „klassischen“ Notebooks ConceptD 5 und 7 sollen bereits im Juli für 1.699 bzw. 2.299 Euro erhältlich sein.

Desktop-PCs: ConceptD 500 und 900

Eine starke Performance bieten selbstverständlich auch die Desktop-PCs, welche Acer unter der ConceptD-Brand vertreiben wird. Der ConceptD 900 beherbergt beispielsweise gleich zwei Intel Xeon Gold 6148 mit zusammengerechnet 40 CPU-Kernen, eine Nvidia Quadro RTX 6000 GPU und bietet 12 Slots für maximal 192 GB Arbeitsspeicher.

Während der ConceptD 900 in einem unauffälligen, schwarzen Gehäuse daherkommt, springt einem beim ConceptD 500 zumindest die Oberseite in Holz-Optik direkt ins Auge. Auch diese Workstation bringt es mit einem Intel Core i9, einer Nvidia Quadro RTX 4000 und bis zu 64 GB RAM auf eine starke Leistung, die selbst im professionellen Bereich noch vielen ausreichen dürfte.

Genauso wie die ConceptD-Notebooks fallen aber auch die Workstations der Marke sehr teuer aus. Ab Juni soll es den ConceptD 900 für 17.999 Euro und ab Juli den ConceptD 500 ab 2.799 Euro in Europa zu kaufen geben.

Monitore: ConceptD CM7321K und CP7271K

Ebenfalls präsentierte Acer unter der neuen Marke auch noch zwei Monitore. Genauso wie bei den Notebooks sind die verbauten UHD-Panels des ConceptD CP7271K und CM7321K von Pantone zertifiziert, was die Qualität noch einmal bescheinigen soll.

Während der ConceptD CM7321K ein 32 Zoll großes UHD-Panel mit 1152 Zonen fürs Local-Dimming dank Mini-LED-Technologie bietet, kann der 27 Zoll große CP7271K mit einer GSYNC Ultimate-Unterstützung aufwarten. Gemein haben beide den Support für DisplayHDR 1000 und eine 99-prozentige Abdeckung des Adobe RGB-Farbraums.

Der kleinere ConceptD CP7271K wird voraussichtlich ab Juli für 2.099 Euro in Europa zu haben sein. Der ConceptD CM7321K wird im September für 3.199 Euro folgen.

VR-Brille: ConceptD OJO

Conceptd Ojo

Zu guter Letzt gab es am Donnerstag Abend dann noch das neue Mixed-Reality-Headset ConceptD OJO zu sehen. Dieses bringt eine gewaltige Auflösung von 4.320 x 2.160 Pixeln mit und das bei einer Bildwiederholungsfrequenz von 90 Hz. Weitere Features umfassen ein Inside-Out-Tracking mithilfe von 2 integrierten Kameras, einen IPD-Regler für den Augenabstand und ein neuartiges Sound-Pipe-Design für die Audiowiedergabe.

Im Gegensatz zu den restlichen Produkten liegen für das ConceptD OJO bislang noch keine Informationen zu einem Marktstart und Preis vor. Womöglich wird Acer diese Informationen erst zur Computex 2019 im Mai bekannt geben.

Quelle: Acer

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