Digitale Ladentheke: Anteile am Offline- und Online-Einzelhandel in Deutschland

Bild: Pixabay / Alexas_Fotos

Der Online-Handel wird seinen Umsatz 2017 um rund zehn Prozent steigern, wie der Handelsverband Deutschland angibt. Manche Produktbereiche profitieren davon allerdings noch sehr wenig.

Trotz einiger Versuche, dem Verbraucher auch das Bestellen von Lebensmitteln im Internet schmackhaft zu machen, hat der Offline-Einzelhandel in diesem Segment weiterhin deutlich die Oberhand. Die Waren des täglichen Gebrauchs insgesamt, auch Fast Moving Consumer Goods (FMCG, schnelldrehende Produkte) genannt, haben weiter den größten Anteil am Gesamtvolumen des stationären Einzelhandels.

Wie unten eingebundene Infografik zeigt, schlagen die schnelllebigen Waren dort mit rund 44 Prozent zu Buche. Im Onlinehandel hingegen dominieren Mode und Verbraucherelektronik mit jeweils etwa 25 Prozent Marktanteil. FMCG spielt online noch eine vergleichsweise kleine Rolle, der Anteil ist aber 2016 um 0,6 Prozentpunkte auf 7,7 Prozent gestiegen, laut des Handelsverbands Deutschland (HDE).

Ganz allgemein lässt sich aber dennoch sagen, das Online Geschäft boomt weiter, macht aber noch nicht mal ein Zehntel des Offline-Handels aus, der 2017 nach HDE-Prognose insgesamt 493 Milliarden Euro erzielt. Der Online-Handel wird seinen Umsatz in diesem Jahr voraussichtlich um rund zehn Prozent auf 48,7 Milliarden Euro steigern.

Wer sich führ weiterführende Informationen dazu interessiert, findet hier den HDE Online-Monitor.

Die Grafik von Statista zeigt die Anteile der Branchen am Offline- und Online-Einzelhandel 2016 in Deutschland (in Prozent)

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