Digitalkameras werden Ladenhüter

Smartphones fressen Digitalkameras. Was jedem von uns bereits klar sein dürfte, hat Statista aktuell mal in einer Infografik verdeutlicht. Die Grafik bildet den weltweiten Absatz von Digitalkameras ab.

Für die Hersteller von Digitalkameras ist der enorme Rückgang der Verkäufe natürlich problematisch. Als 2007 Apples iPhone auf den Markt kam, verkauften sich Digitalkameras blendend. Die in der Camera & Imaging Products Association organisierten Hersteller (u.a. Olympus, Kodak, Nikon) setzten jährlich über 100 Millionen Geräte ab. Damals bereits waren das überwiegend digitale Kompaktkameras.

Im vergangenen Jahr waren es dagegen nur noch rund 35 Millionen. Für 2016 droht ein neuer Negativrekord: Zwischen Januar und Juli kauften Konsumenten weltweit gerade einmal 13 Millionen Digitalkameras.

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Digitalkameras dürften in Zukunft wohl nur noch im Profibereich bzw. bei Nutzern mit gehobenen Ansprüchen zu finden sein. Zumindest, wenn die Kamera-Technologie in Smartphones nicht nochmal deutliche Sprünge nach vorne macht. Denn dann dringen diese eventuell sogar in diese Gefilde vor.

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