i-Clip Kartenetui ausprobiert

Schon seit jeher nutze ich normale Geldbörsen. Wie üblich aus Leder mit den Fächern für die Chipkarten, für das Münzgeld, für die Geldscheine und noch zwei drei Fächern für Visitenkarten etc.

Manche Geldbörsen sind durch das Münzgeld und die zig verschiedenen Karten so dick, dass sie sogar für manche Rückenschmerzen verantwortlich sein können. Gerade Männer tragen den Geldbeutel ja gern in der Gesäßtasche. Hier könnt ihr einen interessanten Bericht zu diesem Thema nachlesen.

Bei einem Freund hatte ich dann aber vor ein paar Wochen eine ganz andere Variante für einen Geldbörsenersatz entdeckt und mich nach Alternativen im Netz umgeschaut. I-Clip sah vielversprechend aus und so hatte ich auch recht schnell auf den Bestell-Button gedrückt.

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Ursprünglich wollte ich gar nichts darüber schreiben, aber ein kleines Foto auf Instagram und Twitter zeigte dann doch, dass Interesse an dem Kartenetui bestand. Das wiederum hat zur Folge, dass ihr in den folgenden Zeilen ein paar Eindrücke zu i-Clip lesen könnt.

Das Konzept hinter dieser Pocket-Wallet ist eigentlich ganz einfach. Es ist eine Kombination aus Kartenetui und Geldklammer – optisch durch verschiedenste Leder-Materialien aufgehübscht. Der Clip dazu schaut aus, als wäre er aus Metall. In der Realität stellt sich aber heraus, dass i-Clip „nur“ aus lackiertem Plastik besteht.

iClip

Wichtigster Punkt FÜR das i-Clip Wallet ist ganz klar der Formfaktor. Der Vergleich hinkt meiner Meinung lediglich wegen dem fehlenden Kleingeldfach. Über die vergangene Woche hatte ich i-Clip im täglichen Gebrauch und muss sagen – ich habe mich super schnell daran gewöhnt! Hatte ich tatsächlich irgendwo Kleingeld zurück erhalten, so habe ich es in die Hosentasche gesteckt und zu Hause direkt in ein kleines Sparschwein geworfen.

Dies führt zum einen zu einer nicht mehr drückenden Hosentasche und zum anderen kann man mit dem Münzgeld bei der Schlachtung des Sparschweins irgendwann einen kleinen Wunsch erfüllen.

Das folgende Video zeigt i-Clip in Bewegtbild:

In meinem i-Clip habe ich übrigens Platz für alles aus meinem Geldbeutel:

iclip Inhalt

  • Geldscheine
  • Visitenkarten (zwischen Geldscheinen und Chipkarten)
  • Bankkarten
  • Versichertenkarte
  • Automobilclub
  • Organspendeausweis
  • Personalausweis (wird gerade verlängert – deshalb nicht auf dem Foto)

Es fliegt auch mit eingeklemmten Visitenkarten nichts heraus, wenn man i-Clip schüttelt. Diese passen nicht offiziell in i-Clip, aber zwischen den Scheinen und den Chipkarten ist trotzdem ein kleines Plätzchen. So muss das sein! i-Clip wirbt damit, dass bis zu 12 Karten reinpassen. Es ist also auch in meinem Fall noch Luft nach oben.

Fazit zum i-Clip

iclip open close

Die Sache mit dem nicht mehr vorhandenen Münzgeld ist im Grunde die einzige Umstellung. Alles andere sind für mich nur Vorteile. Man kommt super schnell an die wichtigste EC-Karte ran, denn alles ist schön ordentlich griffbereit. Die Geldscheine müssen gefaltet werden, aber im Grunde hat ein 50er auch schon nicht mehr ohne falten des Scheins in meine alte Geldbörse gepasst, ohne oben am Fach rauszuschauen. Generell hatte ich mich super schnell an diese Form des Geldbeutels gewöhnt. Daumen hoch für die Idee dahinter!

Preislich liegt i-Clip je nach Leder zwischen 25,- EUR und ca. 60,- EUR. Abgesehen vom Online-Shop und Amazon etc. könnt ihr i-Clip auch in einigen Tabak- und Lederwarenläden in eurer Nähe erwerben und vorher anschauen. Dafür gibt es auf der i-Clip-Seite einen Shop-Locator.

Ich bin nun auf den Geschmack gekommen und habe mir auch noch eine M1 Wallet geordert und werde in ein paar Tagen einen kleinen Vergleich verbloggen. Stay tuned.

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