iPhone 6 soll etwa 200 US-Dollar in der Herstellung kosten

iphone 6 plus teardown_960

Zu jeder neuen iPhone-Generation dürfen natürlich auch die Schätzungen der Herstellungskosten nicht fehlen. Beim iPhone 6 sollen diese bei 200 US-Dollar pro Gerät liegen und damit etwas höher als bei der Vorgängergeneration ausfallen.

Die erste Analyse kommt dieses Jahr von Experten der Firma IHS, welche in den vereinigten Staaten für Analysen bekannt ist. Anhand eines Teardowns ermittelte man für alle verbauten Komponenten ungefähre Preise und erstellte daraus die Gesamtkostenrechung. Für die Herstellungskosten berücksichtigt man sowohl die Materialpreise als auch Fertigungskosten in Höhe von gut vier US-Dollar pro Gerät.

Der integrierte Speicherchip mit einer Kapazität von 16, 64 oder 128 Gigabyte soll Apple pro Gigabyte etwa 42 Cent kosten und ist damit beim 128er Modell das teuerste Bauteil. Bei Geräten mit weniger Speicher wird die Liste vom Display angefertigt, welches von LG Display und Japan Display gefertigt wird. Der Bildschirm mit 4,7 Zoll Diagonale wird auf 45 Dollar geschätzt, der des iPhablet 6 auf 7,50 Dollar mehr.

iPhone 6 Apple Pay Header

Beim A8-Chip rechnet man mit 20 US-Dollar an Materialkosten, alle Sensoren sollen mit 22 Dollar zu Buche schlagen. Ein Bauteil, was man so bisher noch nicht gesehen hat ist ein „NFC Booster“, um die Reichweite des Signals zu erhöhen. Insgesamt liegt das iPhone 6 damit preislich zwischen 200 und 247 Dollar, das iPhone 6 Plus jeweils 16 Dollar höher.

Im Vergleich zum Vorjahresmodell kostet das iPhone 6 Apple damit mindestens einen Dollar mehr, Samsung liegt mit dem Galaxy S5 allerdings mehr als 50 Dollar drüber. Die Preisspanne liegt damit wie beim Vorgängermodell bei 69 Prozent. Nicht berücksichtigt sind wie immer Ausgaben wie für Marketing und Entwicklung und damit ein großer Teil der anfallenden Kosten.

Quelle: recode.net

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