iPhone: Die Geschichte des Dreiklangs

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Wer kennt ihn nicht, den typischen Dreiklang, der beim Kauf eines neuen iPhones als Standard-Ton eingestellt ist, wenn man eine neue Nachricht bekommt. Viele Nutzer haben diesen nie gewechselt und so ist er auch direkt zu einem Kennzeichen für das erste Handy von Apple geworden. Ich persönlich bin ehrlich gesagt kein großer Fan dieses Tons, da WhatsApp aber leider keine Option bietet eigene Töne zu verwenden, ist er auch bei mir öfter zu hören. Wie wichtig so ein Markenzeichen sein kann weiß auch Nokia, deren Klingelton glaube ich auch jeder kennt und der, wenn auch leicht verändert, immer noch der Standardton bei einem neuen Smartphone der Finnen ist.

Und Apples Dreiklang hat auch schon einige Jahre auf dem Buckel, berühmt wurde er zwar erst durch das iPhone, komponiert wurde er aber schon knapp 10 Jahre vorher. Ursprünglich sollte es ein Warnton für die Mac-Software SoundJam MP werden, der dem Nutzer signalisiert, dass der Brennvorgang der CD abgeschlossen ist. Die Idee dazu hatte Kelly Jacklin, der von Jeff Robbin, Software-Entwickler bei Apple, 1999 den Auftrag bekam. Doch da SoundJam MP damals die Grundlage für die erste Version von iTunes war, wurde der so genannte „Boo-Dah-Ling“-Ton ein Teil von Apples Software für den Mac und später auch PC. Die Aufgabe klingt eigentlich recht simpel, doch laut Jacklin hat genau das die Schwierigkeit bei der Komposition ausgemacht.

Ursprünglich hieß der Ton „158-marimba-aiff.“ und Jacklin staunte natürlich nicht schlecht, als er diesen dann Jahre später als Standard-Ton für Nachrichten auf dem iPhone hörte. Der Ton gehört heute wohl zu den bekanntesten Tönen für eine SMS, kommt bei Apple aber auch noch an vielen anderen Stellen zum Einsatz. Unter anderem auch immer noch, wenn der Brennvorgang von einer CD fertig ist. Die Geschichte des Dreiklangs könnt ihr bei Interesse auch im Blog von Kelly Jackling nachlesen. Und falls es wirklich jemanden gibt, der den Dreiklang nicht kennt:

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