Local Storage für iOS bringt lokalen Speicher in die Dateien-App

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Mit iOS 11 hat Apple bekanntlich die Dateien-App veröffentlicht. Standardmäßig ist diese allerdings nur Cloud-fähig. Local Storage für iOS ändert das.

Wer auf einem iOS-Endgerät nicht zufällig eine Anwendung nutzt, die sich auch mit einem lokalen Bereich in die Dateien-App integriert, der muss diese App genau so nutzen, wie es Apple vorsieht: Als Cloud-Zentrale. Apple wollte mit der Dateien-App nämlich nie einen vollwertigen Datei-Explorer schaffen, sondern vielmehr diverse Cloud-Speicherlösungen an einem Ort bündeln. Das ist okay, aber es geht besser.

Local Storage für iOS platziert sich in der Dateien-App auf einem iPhone oder iPad und reserviert sich rein lokalen Speicherplatz unter dem Punkt „Auf meinem iPhone“ (bzw. iPad). Dieser kann dann nach Belieben befüllt und genutzt werden, ohne, dass er in irgendeiner Verbindung zu einem Cloud-Dienst steht oder sonst irgendwie abgeglichen wird.

Dieser Speicherbereich existiert nur lokal und wird nur in der Dateien-App angezeigt, taucht aber auch in iTunes auf. Befüllt werden kann er über die normalen Dateioperationen von iOS bzw. aus externen Apps über den Teilen-Dialog. Weiterhin bietet Local Storage einige typenbasierte Statistiken zu den lokalen Dateien.

Außerdem verfügt Local Storage über eine Freigabe-Erweiterung, um *.zip-, *.tar- und *.7z-Dateien in einer beliebigen Anwendung zu extrahieren. Zudem können Dateien mit dem Tool gehasht (CRC32, MD2, MD4, MD5, SHA1, SHA224, SHA256, SHA384 und SHA512) werden.

Die kleine, kostenfreie App setzt also genau da an, wo Apple mit der hauseigenen Dateien-App aufgehört hat und erweitert diese um fehlende Funktionen.

Local Storage
Preis: Kostenlos+

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