Make an Offer: Amazon.com führt Preisvorschläge ein

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Die amerikanische Amazon-Website bietet Nutzern ab sofort die Möglichkeit, Verkäufern Preisvorschläge zu unterbreiten. Bisher ist das Feature lediglich bei ausgewählten Kategorien in den USA verfügbar.

Preisvorschläge sind bereits ein fester Bestandteil der eBay-Plattform und vor allem in den eBay Kleinanzeigen kann man sich vor Preisdrückerei kaum mehr retten. In den USA führt nun auch Amazon eine solche Funktion ein, mit der potentielle Käufer den Verkäufern einen Wunschpreis nennen können, zu dem sie bereit sind, den Artikel zu kaufen.

amazon.com preisvorschlag

Neben des bekannten Kaufen-Buttons blendet man zu diesem Zwecke die Option „Make an Offer“ ein. Über das Eingabefeld wird dem Verkäufer ein Preis mitgeteilt, dieser kann den Vorschlag dann entweder ablehnen oder gibt sich mit dem niedrigeren Preis zufrieden. Auch das Abgeben eines Gegenangebots ist möglich, sodass wie auf dem Flohmarkt gefeilscht werden kann, bis man sich letztendlich einig ist.

eBay Kleinanzeigen: Verbindliche Preisvorschläge ab sofort möglich21. November 2014

Akzeptiert der Verkäufer einen Preisvorschlag, wird automatisch eine Mail verschickt, über die der Artikel zum vereinbarten Preis in den Warenkorb gelegt werden kann. Eine Reservierung findet nicht statt, sollte sich jemand zwischenzeitlich entscheiden, den vollen Preis zu zahlen, ist es also möglich, dass das unverbindliche Gebot bereits abgelaufen ist.

Aktuell steht die Option ausschließlich in wenigen Kategorien wie Sportartikeln, Kunstwerken oder anderen Sammelobjekten zur Verfügung. wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, findet unter der URL amazon.com/makeanoffer entsprechende Listungen. Gerade in diesen Kategorien, also bei Einzelstücken dürfte die Funktion auch am Interessantesten sein, ob weitere Artikel folgen werden, bleibt ebenso abzuwarten wie ein Rollout in Deutschland.

via venturebeat Quelle: Amazon

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