Mobilfunkgipfel: Bessere Netzabdeckung und schnelleres Internet

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Gestern wurden die Ergebnisse des Mobilfunkgipfels verkündet: Deutschland soll weniger Funklöcher und ein schnelleres mobiles Netz erhalten.

Die Teilnehmer des sogenannten Mobilfunkgipfels haben sich geeinigt: 99 Prozent der Haushalte in Deutschland sollen bis Ende 2020 ans Mobilfunknetz angeschlossen sein.

Die Unternehmen sollen mehr Sendemasten bauen und wollen etwa eine halbe Million Haushalte zusätzlich versorgen. Im Gegenzug will Infrastrukturminister Andreas Scheuer den Betreibern bei der Versteigerungen der 5G-Lizenzen entgegenkommen.

Es handelt sich hier um eine Absichtserklärung, Timotheus Höttges von der Telekom machte klar: Der Ausbau hängt vom Thema 5G ab. Die entsprechenden Frequenzen für das schnellere Netz werden nächstes Jahr versteigert.

Bisher war das Ziel der Netzbetreiber in Deutschland eine Abdeckung von 98 Prozent, dieses weitere Prozent ist allerdings recht teuer, da vor allem abgelegene Gebiete mit Mobilfunk versorgt werden. Gebiete mit wenigen potentiellen Kunden. Daher gibt es dann auch ein Entgegenkommen beim Thema 5G im nächsten Jahr.

Ich persönlich bin mal auf die kommenden 2-3 Jahre und das Thema 5G gespannt. Das Thema 4G rückt nun spürbar in den Hintergrund und ich denke so Ende 2019 oder Anfang 2020 werden wir uns dann auch schon über die ersten 5G-Tarife und Modelle unterhalten können. Das ist natürlich im Interesse der Betreiber und Hersteller. Die hoffen dank 5G in Zukunft wieder ein Verkaufsargument bieten zu können.

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