Mozilla entlässt 250 Mitarbeiter und sucht nach neuen Geschäftsmodellen

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Nach 70 Mitarbeitern zum Jahresanfang müssen nun 250 weitere Beschäftigte die Mozilla Corporation verlassen. Das Unternehmen hinter dem beliebten Firefox-Browser möchte sich nun mit neuen Geschäftsmodellen besser für die Zukunft aufstellen.

In letzter Zeit läuft es nicht besonders gut bei Mozilla. Erst im Januar entließ das Unternehmen 70 Mitarbeiter, nun müssen weitere 250 ihren Arbeitsplatz räumen. Dass somit rund 25 Prozent der Belegschaft entlassen wird, sei angeblich auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. Sie habe sich stark auf die Einkünfte des Konzerns ausgewirkt.

Fokus auf Produkte und Wirtschaftlichkeit

CEO Mitchell Baker zufolge sei dem Unternehmen klar, dass man sich nun besser aufstellen müsse, um in Zukunft erfolgreich zu sein. Zu den beabsichtigten Initiativen zählen daher ein Fokus auf neue Produkte wie den Mozilla VPN und die Suche nach neuen Geschäftsmodellen. Das alte Modell, bei dem alles kostenlos war, wird in dieser Form wohl nicht auf ewig fortbestehen können.

Mit den zahlreichen Entlassungen dürfte sich Mozilla ausreichend verschlanken, um wieder einen kleinen Puffer aufzubauen. Dennoch muss sich zeigen, ob dem Unternehmen langfristig der Turnaround gelingt. Dass einigen Meldungen zufolge vor allem die Developer-Tools von den Einsparungen betroffen sind, kam in der Community schon einmal nicht gut an.

Quelle: Mozilla via: TheVerge


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