Produktion von AMOLED-Touchscreens ist nun profitabel – Smartphone-Boom sei Dank

Vor nicht all zu langer Zeit gab es in Smartphones nur die „normalen“ Displays. Die meisten waren gut, aber nicht überragend hinsichtlich der Farbbrillianz. Das hat sich jedoch mit der Einführung der AMOLED-Touchscreens geändert. Sie bieten gestochen scharfe Bilder und konstrastreiche Farben. Die einzigen, die diese Display-Art produzieren, ist der Elektronikkonzern Samsung. Dieser vermeldete vor ein paar Tagen, die Produktion der AMOLED-Touchscreens würde nun endgültig rentabel sein. Grund dafür ist natürlich die steigende Anfrage nach Smartphones.

Laut Lee Woo-Jong, seines Zeichens Vize-Präsident für Marketing bei Samsung Mobile Display, wäre sein Unternehmen zum jetztigen Zeitpunkt bei der Produktion der Touchscreens in den gewinnbringenden, schwarzen Zahlen angekommen. Doch auch Marktforschungsexperten sagen, die Smartphone-Nachfrage würde dieses Jahr um 50% steigen. Gerade aus diesem Grund wird Samsung die Produktion der Touchscreens noch mehr ankurbeln müssen. Doch eben das könnte ein Problem darstellen, da das Unternehmen schon jetzt in Verzug ist. Laut Samsung haben diese ihre AMOLED-Produktion weiter ausgebaut. So sei in Produktionsanlagen 2,15 Milliarden Dollar investiert worden, der Absatz soll bis 2015 um das 30-fache gesteigert werden. Wenn man das so liest, kommen rosige Zeiten auf den Hersteller zu. Gerade weil Samsung eine Monopolstellung in Sachen AMOLED-Touchscreens hat.

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