Samsung Galaxy S6 (edge): Bescheidenes RAM-Management sorgt für Probleme

Samsung Galaxy S6 Edge Test19

Obwohl das Samsung Galaxy S6 sowie das Galaxy S6 edge mit dem Exynos 7420 und 3 GB Arbeitsspeicher eine sehr gute Performance vorweisen können, scheint es einige Probleme mit dem RAM-Management zu geben. So berichten vermehrt Nutzer von zu früh beendeten Anwendungen, die daraufhin wieder neu geladen werden müssen.

Während die Smartphones mit Qualcomms Snapdragon 810 Prozessor teilweise mit Hitze-Problemen zu kämpfen haben, scheint Samsung mit der Wahl auf den eigenen Exynos 7420 alles richtig gemacht zu haben. Nun treten offenbar aber auch bei den beiden Flaggschiff-Geräten der Koreaner einige Ungereimtheiten auf, die mit dem RAM-Management der beiden Smartphones in Verbindung stehen.

So finden sich beispielsweise im Forum der XDA Developers zahlreiche Nutzer, die davon berichten, dass das System Anwendungen abwürgt, obwohl kein allzu großes Multitasking betrieben wurde, was auf Grund des 3 GB großen Arbeitsspeichers für Verwunderung sorgt. Dieser sollte unter normalen Umständen selbst starkes Multitasking bewältigen können, ist nach wenigen geöffneten Anwendungen aber zumeist schon zu 70 bis 80 Prozent gefüllt. Infolge dessen werden Apps vom System automatisch geschlossen, sodass diese bei einem erneuten Aufruf wieder neu geladen werden müssen.

Der Bug, der auch in der zweiten Runde des Performance-Videos der Jungs von PhoneBuff entdeckt werden kann, wird von einigen zwar mit dem „memory leak“-Probelm von Android 5.0 Lollipop in Verbindung gebracht, dennoch ist nicht genauer bekannt, ob dies die einzige Ursache darstellt.

Zu hoffen bleibt, dass Samsung hier in Kürze mit einem Update nachhelfen wird, wann und ob ein solches erscheinen soll, steht zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht fest. Wir tippen aber mal darauf, dass sich Samsung mit Android 5.1 nicht all zu lange Zeit lassen wird.

via: Smartdroid, Sammobile

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