Internet wird bei Tesla nicht kostenlos bleiben

Tesla Model 3 2021 Lenkrad

Bei Tesla hat man vor ein paar Jahren die meisten Internet-Features in ein neues Premium-Paket gepackt. Für eine monatliche Gebühr kann man Dinge wie Spotify, YouTube und Co. auch unterwegs nutzen, nur eine Sache blieb weiter kostenlos.

Die Navigation setzt ebenfalls auf Daten aus dem Internet und bisher war bei Tesla „Standard“ ein Leben lang inkludiert. Laut Electrek gibt es jetzt aber ein Limit, denn die Leistung ist nur noch 8 Jahre enthalten. Allerdings kann man Standard derzeit nicht kaufen, laut Tesla gibt es nur das Premium-Paket als monatliche Option.

8 Jahre sind eine sehr lange Zeit, in dieser kann sich viel ändern. Es ist also nicht möglich, eine Prognose zu treffen. Was man aber durchaus sagen kann: Tesla hat die entsprechenden Vorbereitungen getroffen, damit man nicht bei allen Autos ein Leben lang das Internet zahlen muss. Je größer die Flotte, desto teurer wird das.

Fehlende Alternativen bei Tesla

Ich würde da jetzt nicht direkt in Panik verfallen, aber da Tesla kein Apple CarPlay und kein Android Auto anbietet, sollte man das wissen. Die Navigation könnte euch sonst bei einem gebrauchten Tesla in ein paar Jahren ca. 10 Euro pro Monat kosten.

Es sei denn, man holt sich eine Handyhalterung, aber das wäre natürlich Quatsch, wenn man ein so großes Display in der Mitte besitzt. Ich finde das nicht tragisch, aber abgesehen davon bin ich, egal wie gut das OS in einem Auto ist, immer ein Fan von den Lösungen von Apple und Google. So bleibt man eben immer unabhängig.

Selbst wenn es irgendwann keine Updates mehr im Auto gibt oder ein neuer Dienst kommt, den Tesla, VW und Co. nicht mehr integrieren können, mit einer Lösung wie CarPlay ist das egal, denn das hängt vom iPhone ab, was ihr nutzen könnt. Und das Smartphone kann man zur Not leichter (also günstiger) aktualisieren, als ein Auto.

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  1. Philipp 🌟

    Alternativ kann man natürlich seinen Handyhotspot verbinden, dann hat das Auto auch wieder Internet.

    1. Christian 🎖

      Da wäre ja zu einfach gedacht.

      Schade das diese Option nicht im Blog Post erläutert wurde.

      1. Habe ich selbst gar nicht so darüber nachgedacht. Wäre nicht perfekt, für mich auch in vielen Situationen nicht geeignet, aber eine Notlösung.

  2. René H. 🎖

    Was bei Tesla generell ein Problem sein kann, ist die Online-Routenplanung. Wie der Name schon sagt, erfordert der Tesla für seine eigene Routenplanung immer eine Internetverbindung. Ich habe im Urlaub mehrfach erlebt, dass es im Hochgebirge keinen Mobilfunkempfang gab (weder übers Tesla-Modem noch über Smartphone) und dann erstmal nichts ging bei der Routenplanung.

    1. René H. 🎖

      Edit: Eine abgespeckte Onboard-Navigation ist angeblich laut Manual verfügbar, aber dazu müsste man "die genaue und vollständige Adresse eingeben", also reicht offenbar ein Ortsname allein dafür nicht aus. Deshalb hatte es wohl nicht funktioniert.

  3. Alfons 🍀

    Stimmt, hab beim Lesen auch gar nicht dran gedacht. Und mit dem Volumen welches stetig größer wird, ist das in den 8 Jahren sicher auch kein Problem mehr, oder jeder hat schon nahezu unlimited Internet

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