Smart-TV: Der Spion im Wohnzimmer

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Kleiner Hinweis auf einen aktuellen Beitrag der ARD mit dem Namen „Spion Smart-TV“. In diesem werden die Ergebnisse einiger Forscher der TU Darmstadt zusammengefasst, die sich um Datenübertragung bei Smart TVs dreht. In der heutigen Zeit sind immer mehr Fernsehgeräte mit Internetfunktionen ausgestattet, scheinbar wird dies aktiv genutzt, um bei einigen Smart-TV-Angeboten ohne Wissen des Nutzer Nutzungsdaten im Hintergrund zu versenden, um dann zum Beispiel Werbung personalisiert auszuliefern.

Im Beitrag wird zum Beispiel gezeigt, dass mitgeschnitten wird, wann der Nutzer welche Inhalte wie lange aus einer HbbTV-Mediathek abruft. Die Ergebnisse beziehen sich in diesem Fall auf Dienste aus Deutschland und Österreich.

Was die Nutzer nicht wissen können ist, dass der Fernseher bereits bei der Senderwahl mit dem Server der Sendeanstalt kommuniziert. Von vielen Sendern empfängt er mehrmals pro Minute Inhalte, überträgt aber auch Nutzungsdaten, ohne dass der Zuschauer HbbTV aktiv durch Drücken des Red Buttons nutzt.

Generell ist so eine Art Tracking gerade im Internet nicht ungewöhnlich, auf einem TV-Gerät rechnen aktuell aber wohl die wenigsten Nutzer damit. Datenschützer sind auf den Plan gerufen und natürlich auch Gerätehersteller, die dazu verpflichtet werden sollten, den Kunden darauf hinzuweisen. Wer nicht getrackt werden möchte, dem bleibt nur, die HbbTV-TV-Funktionen und -Mediatheken nicht zu nutzen, oder sein TV-Gerät vom Netz zu trennen.

Beitrag bei der ARD Studie als PDF Infos bei der TU Darmstadt

hbbt tracking

via secure-one Danke Roman!

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