E-Lkw können 35.000 Euro im Jahr sparen

Die bundeseigene NOW GmbH zeigt, welche finanziellen Vorteile Unternehmen beim Umstieg auf emissionsfreie Nutzfahrzeuge nutzen können.

Ein neues Factsheet bündelt Fördermöglichkeiten, Steuervergünstigungen und regulatorische Anreize für batterieelektrische und wasserstoffbetriebene Nutzfahrzeuge. Besonders groß kann der Effekt bei schweren Lkw sein.

Ein Beispiel: Ein emissionsfreier Lkw mit mehr als 18 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und 100.000 Kilometern Jahresfahrleistung auf mautpflichtigen Straßen kann laut NOW GmbH (PDF) derzeit rund 35.000 Euro Maut pro Jahr sparen.

E-Lkw profitieren von Mautbefreiung und Steuervorteilen

Zu den wichtigsten finanziellen Anreizen gehören:

  • Mautbefreiung für emissionsfreie schwere Nutzfahrzeuge bis Mitte 2031
  • THG-Prämie für batterieelektrische Fahrzeuge
  • Kfz-Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge
  • steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für neue E-Fahrzeuge
  • Förderprogramme für Ladeinfrastruktur und Wasserstofftechnik

Seit 2026 unterstützt der Bund zudem den Aufbau von Ladeinfrastruktur für E-Lkw. Förderfähig sind unter anderem Ladepunkte, Netzanschlüsse, Batteriespeicher sowie Lade- und Energiemanagementsysteme. Für Wasserstofftankstellen und entsprechende Nutzfahrzeuge gibt es ebenfalls Fördermaßnahmen.

Gut zu wissen

Die NOW GmbH ist die „Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“. Sie ist eine Gesellschaft des Bundes und unterstützt die Bundesregierung bei Themen rund um klimafreundliche Mobilität und Energie, insbesondere Wasserstoff, Brennstoffzellen, Elektromobilität und alternative Kraftstoffe.

Ich finde vor allem die mögliche Mautersparnis bemerkenswert. 35.000 Euro pro Lkw und Jahr können bei großen Flotten erheblich ins Gewicht fallen und die Wirtschaftlichkeitsrechnung für einen Umstieg deutlich verändern.


mobiFlip bei Google bevorzugen – unsere Beiträge öfter sehen Quelle wählen ↗
Fehler melden 1 Kommentar

   

Durch Kommentieren stimmst du unserer Netiquette und Datenschutzerklärung zu.

  1. P45 🔅

    Dazu einfach mal die YouTube Videos vom „Elektrotrucker“ anschauen. Der Mann hat es inzwischen zu einem hohen Bekanntsheitsgrad gebracht und wird auch von einschlägigen Politikern gern eingeladen. Die ostfriesische Speditionsfirma, für die er arbeitet, hat bereits einen großen Teil der Flotte auf e-Antrieb umgestellt und scheint damit gut zu fahren (im wahrsten Sinne des Wortes).
    Aktuell ist er mit einem Mercedes e-Actros zu einer Weltumrundung gestartet („in 80 Ladestopps um die Welt“), ich bin gespannt, ob das klappt.

mobiFlip / Mobilität / E-Lkw können 35.000 Euro im Jahr sparen