ASUS Transformer Book T100: Der erste Eindruck

ASUS Transformer Book T100 01

Mit der Transformer-Pad-Reihe hat ASUS eine der erfolgreichsten Tablet-Reihen im Android-Ökosystem im eigenen Portfolio und das ist keine Überraschung: Schlanke und hochwertige 10,1“-Tablets mit guten Spezifikationen und dazu noch das bekannte Tastatur-Dock – das Prinzip als solches ist sicher nicht uninteressant und ASUS ist die Umsetzung bisher auch am besten gelungen.

Nun geht man einen Schritt weiter: Das Gleiche Prinzip, neues Betriebssystem. Statt Android ist es nun Windows 8.1 und das, was am Ende dabei herausgekommen ist, nennt sich auch nicht mehr „Transformer Pad“, sondern „Transformer Book“. Genauer gesagt geht es um das Transformer Book T100.

Eben jenes Gerät habe ich seit vorgestern bei mir. Dieser Beitrag soll daher als erster kurzer Eindruck dienen, der letztliche Testbericht folgt dann in den nächsten Wochen nach ausführlichem Alltagseinsatz.

Die technischen Details

Das Datenblatt liest sich zunächst recht durchschnittlich, allerdings muss man hier bedenken, dass wir es eben mit einem Convertible der recht günstigen Preisregion zu tun haben. Verbaut sind ein Intel Atom Z3740 Quad-Core-Prozessor der neuen Bay-Trail-Generation, zwei GB RAM und ein 10,1“ großes IPS-LCD mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel. Das Convertible wird dabei in vier verschiedenen Speichervarianten ausgeliefert: 32 GB interner Speicher, 64 GB interner Speicher und dazu beides nochmal mit einer 500 GB großen HDD.

ASUS Transformer Book T100 03

Meine Erwartungen

Es gibt einige Dinge, die dieses Gerät so interessant machen: Zum einen scheint Windows 8 mit Modern- und Desktop-Modus prädestiniert für den Einsatz auf Convertibles zu sein, zum anderen verspricht der Bay-Trail-Prozessor eine lange Akkulaufzeit bei akzeptabler Performance und letztlich ist die günstige UVP ebenso beachtenswert.

Letztlich bin ich also gespannt darauf, wie sich Windows 8 im Convertible-Einsatz macht, ob der Prozessor hält, was er verspricht und vor allem, ob sich das Transformer Book T100 als mobile Arbeitsmaschine für Bus und Bahn, aber auch als Couch-Computer, eignet.

Der erste Eindruck

ASUS Transformer Book T100 02

Meine ersten Eindrücke über die letzten beiden Tage sind weitgehend positiv: Das Gerät ist insgesamt recht kompakt, die Performance ist überraschend gut, das Display reißt definitiv keinen vom Hocker, ist aber auch kein Deal-Breaker (zumindest nicht für mich) und das Touchpad ist sehr klein (was den generell kleinen Ausmaßen geschuldet ist), zickt z.B. beim Scrollen mit zwei Fingern dann und wann gerne mal rum und Links- und Rechtsklick sind schwergängig bei Betätigung sehr laut, sodass man besser aufs Touchpad tippt, um entsprechende Klicks auszulösen. Die Tasten der Dock-Tastatur fallen recht klein aus, wobei ich mich daran sehr schnell gewöhnt habe – wahrscheinlich, weil ich früher oft an Bluetooth-Tastaturen für das iPad 2 gearbeitet habe. Dazu ist die Vollversion von Microsoft Office 2013 Home & Students natürlich eine sehr schöne Beigabe.

Die Materialwahl ist praktisch wie Tag und Nacht: Das Dock fühlt sich verhältnismäßig hochwertig an, es lässt sich (wenn überhaupt) nur mit größerem Kraftaufwand minimalst „biegen“ und das Scharnier ist, wie man es von ASUS gewohnt ist, sehr gut ausgefallen. Das Tablet hingegen kann hier nicht mithalten: Statt des angerauten Kunststoffs vom Dock kommt hier Glossy-Kunstoff zum Einsatz, der äußerst schnell Fingerabdrücke anzieht, daher schnell schmutzig wird, fühlt sich auch nicht sonderlich toll an und lässt sich leicht eindrücken. Die Verarbeitungsqualität der vorhandenen Bauteile ist aber insgesamt in Ordnung, wenn man den Preis bedenkt.

Wie gesagt: Ich bin gespannt darauf, ob das ASUS Transformer Book T100 das hält, was es verspricht und ob wir hier ein wirklich gutes Gerät zum günstigen Preis mit einer UVP von 379 Euro (bei Amazon sind es aktuell 423 Euro) bekommen. Mein Fazit in Textform wird es dann bald hier im Blog nachzulesen geben – wenn ihr Fragen habt, stellt sie am besten direkt in den Kommentaren! 🙂

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