Deutschlandticket kostet ab Januar 2027 genau 66,80 Euro
Es ist beschlossen und fällt so aus, wie erwartet: Das Deutschlandticket kostet ab dem 1. Januar 2027 monatlich 66,80 Euro und wird damit zum dritten Mal teurer.
Der Preis steigt gegenüber den bisherigen 63 Euro um 3,80 Euro beziehungsweise rund 6 Prozent. Erstmals basiert die Anpassung auf einem Kostenindex, der unter anderem Personal-, Energie- und Betriebskosten berücksichtigt.
Deutschlandticket steigt seit Einführung um 36 Prozent
Das „9-Euro-Ticket“ war ein vom 1. Juni 2022 bis zum 31. August 2022 befristetes Sonderangebot und wurde durch das Deutschlandticket abgelöst. Zum Start 2023 kostete das Ticket noch 49 Euro. 2025 folgte die Erhöhung auf 58 Euro, 2026 auf 63 Euro. Mit 66,80 Euro liegt der Preis 2027 damit rund 36 Prozent über dem ursprünglichen Niveau. Aktuell nutzen etwa 14,5 Millionen Menschen das Angebot.
Die neuen Preise im Überblick:
- Deutschlandticket: 66,80 Euro
- Jobticket: 63,46 Euro
- Semesterticket: 40,08 Euro
Bund und Länder steuern weiterhin jeweils 1,5 Milliarden Euro pro Jahr zur Finanzierung bei. Kritik kommt unter anderem vom BUND und vom Fahrgastverband Pro Bahn. Beide kritisieren die wiederholten Preissteigerungen und fordern mehr Planungssicherheit für Fahrgäste.
Das Deutschlandticket bleibt zwar einfach nutzbar, doch regelmäßige Preissteigerungen könnten diesen Vorteil zunehmend schwächen.
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Viele Menschen bezahlen mit ihren Steuern das Deutschlandticket. Sie sind froh, wenn Busse und Bahnen regelmäßig fahren. Gerade auf dem Land müsste viel Geld in den öffentlichen Nahverkehr fließen. Aber das Geld wird für Bus- und Bahnfahrer in Großstädten ausgegeben. Es soll mehr Menschen geben, die den Nahverkehr nutzen. Deshalb ist es fair, die Kunden für die gestiegenen Kosten des Deutschlandtickets zur Kasse zu bitten.