FerrumPix wächst kräftig: Die Lightroom-Alternative kann jetzt deutlich mehr

Die kostenlose Foto-App FerrumPix wurde seit unserem ersten Bericht deutlich ausgebaut und kombiniert Galerie, RAW-Entwicklung und lokale KI.

Bereits im August hatten wir uns FerrumPix als kostenlose Alternative zu etablierten Fotoprogrammen angesehen. Seitdem hat der Entwickler zahlreiche Funktionen ergänzt.

Das Grundkonzept bleibt gleich: Die Software soll vom einfachen Bildbetrachter bis zur umfangreicheren Bearbeitung möglichst viele Aufgaben in einer Anwendung abdecken. Man kann sie durchaus als Lightroom-Alternative sehen.

FerrumPix arbeitet grundsätzlich lokal und verändert RAW-Originale nicht. Auch optionale KI-Funktionen laufen auf dem eigenen Rechner. Für selbst gehostete Fotosammlungen lassen sich inzwischen Immich und Nextcloud anbinden.

FerrumPix erweitert RAW-Entwicklung, Galerie und KI

Zu den größeren Neuerungen und Verbesserungen gehören:

Auch Ebenen, Masken, Reparaturpinsel, Auswahlwerkzeuge und Analysefunktionen wurden erweitert. Hinzu kommen unter anderem Waveform, RGB-Parade und eine Clipping-Anzeige. Bei der KI-Entrauschung kann FerrumPix laut Entwickler jedes Foto einzeln analysieren und die Stärke automatisch anpassen.

Ich finde die Entwicklung vor allem deshalb interessant, weil FerrumPix nicht versucht, einfach nur eine weitere komplexe Profi-Lösung zu sein. Der Ansatz, eine unkomplizierte Fotoverwaltung mit zunehmend leistungsfähigen Bearbeitungsfunktionen lokal in einer kostenlosen Anwendung zu vereinen, macht FerrumPix weiterhin zu einem Projekt, das einen näheren Blick wert ist.

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