Google vermasselt Burger King „Ok Google“-Werbung

Was sich Burger King aktuell in einer US-Werbung geleistet hat, ist dreist, aber irgendwie auch lustig. Google fand das allerdings nicht.

Auf „Ok Google“ reagieren mittlerweile nicht nur Smartphones, sondern auch Heim-Assistenten wie Google Home. Das wollte sich Burger King in einer Werbung zunutze machen. Der gerade mal 15 Sekunden lange Spot endet mit eben jenem Ok-Google-Befehl und fragt nach Informationen zum „Whopper Burger“.

Ja, das ist schon etwas dreist und führt einem vor Augen, wie Werber „mal eben“ gezielt unsere Sprachassistenten triggern könnten. Nachfolgend der Spot:

https://www.youtube.com/watch?v=U_O54le4__I

Google machte Burger King dann allerdings einen Strich durch die Rechnung. Während die Werbung ursprünglich ihr Ziel erreichte und wirklich Endgeräte beim Nutzer aktivierte und eine Suche auslöste, klappte das kurz darauf nicht mehr. Google fand das Ganze vermutlich nicht so lustig und hat den Befehl auf Eis gelegt.

Interessant dabei ist, dass zum Beispiel Google Home weiterhin auf die Frage nach dem„Whopper Burger“ reagiert, aber nur, wenn sie vom Nutzer und nicht aus der Werbung kommt. Es mutet fast so an, als ob Google die spezielle Stimmfarbe der Werbefigur im Zusammenhang mit dem Befehl filtert und ins Leere laufen lässt.

Google sah sich kürzlich erst mit Kritik bezüglich Google Home konfrontiert, da der Google Assistant „werbeähnliche“ Infos als Antwort lieferte.

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