Hack the Pentagon: US-Militär startet Hacker-Wettstreit

Bild: Pixabay / tpsdave

Sie sind gefürchtet, gehasst, verfolgt, werden verehrt und geliebt. Die Rede ist von Hackern. Das US Militär möchte nun das Know-How dieser Menschen nutzen, um besser abgesichert zu sein.

Unter dem Kampagnenslogan „Hack the Pentagon“ startet am 18. April diesen Jahres eine Aktion für die sich sogenannte White-Hat Hacker (Personen, die das Hacking als Weg nutzen, auf Sicherheitslücken und Kriminalität hinzuweisen) anmelden können. Aktionsschluss ist der 12. Mai.

Ziel ist es, auf diesem Wege eventuell bestehender Sicherheitslücken gewahr zu werden, die die Sicherheit der Regierung und des Landes gefährden könnten. Dass speziell Hackergruppierungen für genau solche Dienste bezahlt werden, gibt es schon seit einigen Jahren. So sind Zahlungen jenseits der 100.000$ keine Seltenheit. Facebook hat beispielsweise seit seiner im Jahre 2011 gestarteten „Bug Bounty“ mehr als 3 Millionen US$ für diese Zwecke ausgegeben.

HackThePentagon

Auf einer Seite, auf der sich potentielle Interessenten für die Aktion registrieren können, werden einige Dienste genannt, die es auf Gefährdungen zu prüfen gilt. Man möchte sich nicht nur auf das eigene Expertenteam verlassen, sondern lieber zusätzlich Personen von außerhalb hinzuziehen, um mögliche Lücken aufzuspüren, heißt es vom Pentagon. Allerdings ist die Teilnahme gemäß Informationen von Reuters auf US Bürger beschränkt. Weiterhin müssten einige Vorab-Checks absolviert werden, bis man überhaupt für die Maßnahme zugelassen wird.

Grundsätzlich darf jeder selbst davon halten, was er mag. Selbstverständlich birgt die Aktion gewisse Risiken, derer sich das Pentagon vermutlich durchaus bewusst ist. Allerdings gibt es bekanntermaßen nicht nur schwarze Schafe unter den Hackern, ein besonders positives Beispiel liefert hierzulande beispielsweise der Chaos Computer Club, kurz CCC.

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