iFixit: Google Home nutzt Unterbau des Chromecasts

Während der Heimassistent Google Home in Deutschland noch nicht erhältlich ist, haben die Jungs von iFixit einen solchen auseinandergenommen und wie üblich seine Repararierbarkeit bewertet. Ganze 8 von 10 Punkte wurden an das Produkt vergeben, interessanter ist jedoch die verbaute Hardware, welche uns bekannt vorkommen dürfte.

Zusammen mit dem Pixel und Pixel XL präsentierte Google vor ungefähr einem Monat den Google Home, welcher wie der Amazon Alexa einen Heimassistenten darstellt. Der Lautsprecher kann jederzeit per Spracheingabe mit Fragen durchlöchert werden und versucht diese mithilfe des Google Assistant bestmöglich zu beantworten.

Der Teardown von iFixit offenbarte nun, dass Google beim Home auf einen bekannten Unterbau setzt, welcher auch im Chromecast der zweiten Generation zum Einsatz kommt. Da der Lautsprecher sowieso dauerhaft über das Internet kommuniziert und keine großen Aufgaben eigenständig bewältigen muss, reichen ein Cortex-A7-Dual-Core-Prozessor und 256 MB Arbeitsspeicher aus, wobei die beiden Bauteile unter anderem von einem Verstärker und einem WiFi-Modul mit ac- und 2,4/5 GHz-Kompatibilität flankiert werden.

Erfreulich modularer Aufbau

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Anders als bei vielen Smartphones ist der Aufbau des Google Home reparaturfreundlich gelungen, woraus auch die Bewertung von 8/10 Punkten resultiert. Abgesehen von der stark verklebten Touchfläche auf der Oberseite sei die Konstruktion sehr modular und bestehe aus wenigen Teilen, weshalb nur wenig kaputtgehen kann. Sollte doch einmal ein Problem auftreten, dürfte die Reparatur, verfügbare Ersatzteile gegeben, einfach durchzuführen sein.

Dass Google beim Google Home auf der Chromecast-Hardware aufbaut, liegt eigentlich nahe, war für mich dennoch ein wenig überraschend. Die gute Repararierbarkeit macht einen Kauf zudem noch einmal interessanter, wenn der Heimassistent im kommenden Jahr hierzulande erscheinen wird.

(Bild-)Quelle: iFixit via: TheVerge

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