Mehr Geld, mehr Glasfaser, mehr 5G: Telekom zieht Ausbauplan für 2026 hoch

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Die Telekom kündigt für 2026 höhere Investitionen, mehr Glasfaserkunden und eine erweiterte Mobilfunk-Flächenversorgung an.

Die Telekom will ihren Netzausbau 2026 deutlich vorantreiben und investiert nach eigenen Angaben in den kommenden drei Jahren zusätzliche 800 Millionen Euro in Glasfaser. Insgesamt plant das Unternehmen bis 2030 Investitionen von rund 30 Milliarden Euro. Ziel ist es, allein 2026 weiteren 2,5 Millionen Haushalten und Unternehmen einen buchbaren Glasfaseranschluss zu ermöglichen.

Nach Unternehmensangaben können aktuell 12,6 Millionen Haushalte Glasfaser buchen. Im Jahr 2025 seien 2,7 Millionen neue Anschlüsse möglich geworden. Die Telekom nennt die Zahl aktivierter Anschlüsse als zentrale Kennzahl und meldet für das vergangene Jahr 584.000 neue Glasfaserkunden. Für 2027 wird ein jährlicher Zuwachs von einer Million Anschlüssen angestrebt.

Fokus auf Kundengewinnung, Technik und Netzqualität

Um mehr Kunden zu erreichen, setzt die Telekom auf neue Beratungsformate wie den bundesweiten Einsatz von Beratern an der Haustür. Ergänzend sollen vereinfachte Anschlussverfahren wie Steckverbindungen statt Spleißen sowie KI-gestützte Planung den Ausbau beschleunigen.

Laut Unternehmensangaben wird zudem ein Kundenindex eingeführt, der die Qualität im Festnetz und Mobilfunk messbar machen soll.

Zentrale Ausbaupunkte für 2026:

Im Mobilfunk strebt die Telekom ein sogenanntes Überall-Netz an. Mehr als 99 Prozent der Bevölkerung seien bereits mit 5G versorgt, die Flächenabdeckung liege bei rund 90 Prozent. Zusätzlich kooperiert das Unternehmen mit Kommunen wie München, um neue Standorte zu realisieren. Flankiert werden die Maßnahmen durch die neue Werbekampagne „Besser im besten Netz“.

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