In den letzten Jahren hat sich mein Smart Home gar nicht mehr so stark verändert, wie das früher der Fall war. Und obwohl Matter die Sache einfacher machen sollte, ist es heute nicht die Lösung, die ich mir von einem einheitlichen Standard erhofft habe. Aber ich wollte mein Smart Home doch mal wieder etwas überarbeiten.
Das hier wird also eine Reihe, die sehr subjektiv ist und die eine Weile bleibt. Es kann sein, dass sich das sogar Monate oder Jahre hinzieht. Am Ende der Reihe stehen nämlich nicht nur die Produkte in den Kategorien, ich stelle mir aktuell vor allem die Frage, welche Basis ich wähle. Und ob Alexa hier noch eine Zukunft hat.
Doch das ist dann ein Thema für 2027, bis dahin will ich immer mal wieder die ein oder andere Kategorie aufmachen. Fangen wir mit dem Saugroboter an, bei denen ich in den letzten Jahren sehr viele Produkte und Marken getestet habe. Doch wir haben einen Stand erreicht, bei dem ich sagen würde, dass sich nur wenig tut.
Roborock ist zurück bei mir
Und ihr könnt es in der Überschrift schon lesen, bei mir wurde es nach einer ganzen Weile wieder Roborock. Vor knapp zwei Jahren wählte ich Dreame, die Gründe gab es in einem eigenen Beitrag, aber die Lage hat sich geändert. Und mit der Zeit war ich einfach nicht mehr so zufrieden damit, was vor allem auch an der Software lag.
Roborock macht auch gerne Werbung, aber das ist bei Dreame schon eine andere Hausnummer. Hinzu kommt, dass ich die Oberfläche nicht so schön finde und mit der Zeit war das alles nicht mehr so zuverlässig. Die Schwelle wurde mit der Zeit immer seltener überfahren und mittlerweile ist das Gitter bei uns verschwunden.
Die Anhebfunktion ist also nicht mehr entscheidend und da Roborock sich bei mir meldete, sagte ich einfach mal beim Saros 20 Sonic zu und dieser begleitete mich jetzt im Sommer. Warum dieses Modell? Sehr gute Saugleistung bei mir, eine gute und logische Abfahrfolge und vor allem auch eine schöne Optik des Saugers.
Das Dock und der Saugroboter gefallen mir gut und ich mag auch die App. Das mit der Wischleistung ist bis heute so eine Sache, sie ersetzt das Wischen immer noch nicht komplett, aber es reicht aus. Und mit zwei Kindern und zwei Katzen gibt es hier genug zu tun. Roborock wurde nach langer Pause also wieder meine Basis.
Es kann sein, dass sich das wieder ändert, Anfang des Jahres kommen hier meist die neuen Spitzenmodelle bei Saugrobotern, aber ich bin, und das habe ich schon bei Dreame festgestellt (es ist meckern auf hohem Niveau), an einem Punkt, wo ich sagen würde, dass man die Neuerungen im Alltag eigentlich kaum noch merkt.
Der Saros 20 Sonic ist kein günstiges Modell bei Saugrobotern, ich wollte aber die Option mit Lidar, weil ich damit bisher bessere Erfahrungen gemacht habe. Gibt es auch schon für unter 1.000 Euro, die 1.500+ Euro zum Start waren absurd, aber es gibt mittlerweile viele Modelle der Reihe und die sind teilweise noch günstiger.
Wenn es nicht unbedingt ein Lidar-Turm sein muss, der sich automatisch ein- und ausfährt, dann muss es nicht das Flaggschiff von Roborock sein. Hier und da ist der Sonic auch schon ausverkauft und der Fokus ist ganz klar auf die günstigeren Modelle bei Roborock gerückt, was ich allerdings auch sehr gut verstehen kann.
Dieser Saugroboter ist jetzt also meine Basis im Smart Home und ich bin da auch ganz Oldschool und starte meist ein individuelles Programm über die App. Achja, die hat bis heute kein dunkles und für iOS angepasstes Icon. Schreibt Apple leider auch mit iOS 27 noch nicht vor, was schade ist, das Rot der App ist viel zu auffällig.
Saugroboter kauft man mittlerweile wie TVs, kurz vor oder direkt nach dem das neue Modell da und der Preis gesunken ist. Der Saros 20 Sonic ist jetzt ein Drittel günstiger als zum Marktstart, jetzt kann man ihn empfehlen. Ich bin zufrieden, er sieht gut aus und ist vor allem zuverlässig, ich sehe keinen Grund zum Wechseln.
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