Motorola Droid Turbo: Akku-Monster mit QHD-Display offiziell vorgestellt

droid turbo

Mit dem Droid Turbo stellte Motorola ein sehr interessantes Android-Smartphone vor. Das Gerät mit 3.900 mAh starken Akku wird allerdings wohl nie den Weg nach Europa finden.

Bei der Konfiguration eines Wunsch-Smartphones dürfte man wohl derzeit sehr nah an den technischen Daten des Droid Turbo landen. Das 5,2 Zoll große Display des Smartphones löst mit vierfacher HD-Auflösung, also QHD auf, ob man hier auf ein AMOLED oder IPS setzt, ist bisher unklar. Die Pixeldichte von 565 ppi dürfte auf jeden Fall für ein sehr klares Bild sorgen.

droid turbo seite

Auch ansonsten ist das Droid Turbo klar ein Smartphone der Oberklasse. Ein Snapdragon 805 von Qualcomm sorgt zusammen mit 3 Gigabyte an Arbeitsspeicher für eine flüssige Bedienung. Die 21 Megapixel-Kamera mit Offenblende von f/2.0 wird im Dunkeln von 2 LEDs zur Beleuchtung unterstützt.

Das klare Kaufargument dürfte aber der Akku sein: Mit satten 3.900 mAh dürfte die versprochene Benutzungsdauer von 48 Stunden tatsächlich eingehalten werden. Per Quick-Charging kann auch das Droid Turbo in nur 15 Minuten so geladen werden, dass es acht Stunden ohne Steckdose ausdauert. Auf Software-Seite scheint „Minutecast“ sehr interessant zu sein, welches minutengenaue Wettervorhersagen für die angegebene Adresse bietet. (Gibt es so etwas schon irgendwo als App?)

droid turbo farben

Das Ganze verpackt Motorola in ein abgerundetes Gehäuse, welches an der dicksten Stelle etwa 11 Millimeter misst. Das Gewicht liegt bei 169 bzw. 176 Gramm und ist damit in Anbetracht des starken Akkus gar nicht besonders hoch. Die unterschiedlichen Werte kommen durch zwei verschiedene Gehäusevarianten zustande.

Zum einen wäre da die bspw. vom Razr Maxx bekannte, schicke Kevlar-Rückseite in schwarz oder rot. Etwas leichter ist aber die Variante namens „Ballistic Nylon“ mit Aluminiumelementen. Das Droid Turbo wird vorerst exklusiv bei Verizon in den vereinigten Staaten mit 32 oder 64 GB Speicher erhältlich sein und kostet dort nicht mehr als ein vergleichbares Smartphone der Oberklasse.

Bei Phandroid gibt es bereits ein erstes Hands-On, dem Backcover ohne Verizon nach zu urteilen dürfte zumindest ein Launch bei anderen US-Providern folgen. Sollte das Gerät wider Erwarten doch auch weltweit angeboten werden, dürften sich sicher eine Menge Käufer finden. Würdet auch ihr zuschlagen?

Partnerlinks im Beitrag | Quellen: phonearena verizon

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