PC-Absatz weiter rückläufig

Auch im Jahr 2016 konnten weniger Computer abgesetzt werden als im Vorjahr, der Abwärtstrend hält damit bereits seit fünf Jahren an.

Wenig überraschend konnte auch die Veröffentlichung von Windows 10 wenig am sinkenden Absatz der großen Computerhersteller rütteln. Insgesamt nahmen die Verkaufszahlen aller Desktop-Computer, Notebooks und Windows-Tablets im vergangenen Jahr um sechs Prozent ab, sodass sich die Anzahl der gesamt verkauften Geräte auf knapp unter 270 Millionen beläuft.

Diese Berechnungen basieren auf den Zahlen des Marktforschungsunternehmens Gartner, welche nun auch für das vierte Quartal zur Verfügung stehen. Wie immer schlüsselt man die Daten der Statistik auch nach Herstellern auf, sodass sich ein interessantes Bild im Vergleich zum Vorjahresquartal ergibt.

So verbuchten vor allem Asus, Acer und die kleineren Hersteller einen großen Umsatzeinbruch, andere Unternehmen konnten sogar teils deutlich zulegen. So zählen Dell und HP (ehemals Hewlett-Packard) zu den größten Gewinnern, auch bei Apple sieht es wohl auch dank der neuen Macbooks nicht schlecht aus. Lenovo bleibt Marktführer und legte leicht im Umsatz zu.

Sicherlich spielt die Auslagerung von Aktivitäten auf mobile Endgeräte bei den sinkenden Verkaufszahlen auch eine Rolle. Beachtet werden muss aber auch, dass ein vor fünf Jahren gekaufter Desktop-PC auch heute noch für fast alle Office-Aufgaben ausreicht und der Leistungszuwachs auf dem CPU-Markt kaum noch erwähnenswert ist.

Quellen: Statista Gartner

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