Samsung Galaxy Note 5: Unser erster Eindruck

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Neben dem Galaxy S6 edge+ hat Samsung am gestrigen Tag auch noch ein weiteres Smartphone vorgestellt, das für so einige das interessantere Gerät darstellen dürfte. Obwohl das Samsung Galaxy Note 5 mit so einigen technischen Finessen aufwarten kann und es mit seinen Besonderheiten aus der Masse heraussticht, wird es vorerst aber nicht in Deutschland erhältlich sein. Dennoch hatte ich die Chance das Gerät einmal kurz in den Händen zu halten, sodass ich euch hier von meinen ersten Eindrücken berichten möchte.

Verarbeitung und Design

Beim neuen Galaxy Note 5 setzt Samsung auf dieselbe Designsprache, die auch schon beim Galaxy S6 zum Einsatz kam. So wird die gesamte Rückseite von einer Glasscheibe bedeckt, die einerseits einen hochwertigen Eindruck vermittelt, andererseits aber auch schnell durch die eigenen Fingerabdrücke verschmiert wird.

Neu ist dahingegen, dass das Glas der Rückseite auf den Seiten gebogen wurde, was dafür sorgt, dass das Galaxy Note 5 sehr angenehm in der Hand liegt. Kombiniert mit dem edlen Metallrahmen sorgt die abgerundete Rückseite für einen guten Grip, den man beim Galaxy S6 edge+ nicht in derselben Form vorfindet.

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Ausstattung

Da die technische Ausstattung des Galaxy Note 5 große Parallelen zu der des Galaxy S6 edge+ aufweist, werde ich mich in diesem Abschnitt kurz fassen und auf meinen ersten Eindruck des zweiten Phablets verlinken. Zusammengefasst handelt es sich beim Galaxy Note 5 aber um ein absolutes Topmodell, das auf den ersten Blick auf jeden Fall zu überzeugen weiß. So wirkt das 5,7 Zoll große QHD-Display extrem scharf, Farben kommen satt rüber und auch die Performance liegt auf einem hohen Niveau.

Dazu kommen noch zwei Kameras, die in der kurzen Zeit zu überzeugen wussten, und auch der 3.000 mAh starke Akku sollte ausreichend lange durchhalten. Begrüßenswert ist außerdem die Integration des neuen Wireless Fast Chargings, das es erlaubt das Smartphone innerhalb von 2 Stunden von 0 auf 100 Prozent zu laden.

S-Pen

Wie bei jeder Generation des Note-Serie hat Samsung auch beim Galaxy Note 5 Verbesserungen am S-Pen vorgenommen. So kann dieser nun über einen Klickmechanismus aus dem Gehäuse entfernt werden, was deutlich angenehmer als bisher funktioniert. Lustiger Nebeneffekt: Hat man den S-Pen erst einmal in der Hand, kann der Mechanismus auch wie bei einem normalen Kugelschreiber zum „Klicken“ genutzt werden!

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Erstes Fazit

Das Samsung Galaxy Note 5 dürfte abgesehen von der Tatsache, dass sowohl der wechselbare Akku als auch der microSD-Slot entfernt wurden, der Traum eines jeden Phablet-Fans sein. Die herausragende Ausstattung wurde mit einem edel anmutenden Gehäuse kombiniert und der S-Pen macht in der neuen Version noch einmal mehr Spaß.

Samsungs Entscheidung das Galaxy Note 5 vorerst nicht nach Europa zu bringen und sich auf die Galaxy S6 Familie zu konzentrieren, kann ich somit nicht so wirklich nachvollziehen. Note-Fans, die bisher das Multitasking an ihrem Smartphone liebten, kommen beim Galaxy S6 edge+ nicht so wirklich auf ihre Kosten und das Note 5 wird ihnen vorenthalten. Vielleicht besinnt man sich in Korea ja aber noch und bringt das Phablet im Laufe der zweiten Jahreshälfte doch noch hierzulande in den Handel.

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