Opel Vivaro-e vorgestellt

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Der neue Opel Vivaro-e ist offiziell. Es handelt sich dabei um den ersten rein batterie-elektrischen Transporter des Herstellers.

Das leichte Nutzfahrzeug (LCV) wird in drei Fahrzeuglängen und verschiedenen Karosserievarianten angeboten. Die maximale Zuladung liegt knapp unter der von vergleichbaren konventionellen LCVs. Mit bis zu 1.275 Kilogramm lädt der Vivaro-e fast so viele Lasten weg wie sein Bruder Vivaro Cargo S mit Zweiliter-Dieselmotor (bis zu 1.405 Kilogramm Zuladung).

Außerdem ist der Vivaro-e ab Werk mit einer Anhängerkupplung bestellbar und kann damit laut Opel Anhängelasten von bis zu 1.000 Kilogramm ziehen.

Käufer des Fahrzeugs können zwischen zwei unterschiedlich großen Lithium-Ionen-Batterien wählen. Je nach Bedarf stehen ein Akku mit 75 kWh für eine Reichweite bis zu 330 Kilometer und eine 50 kWh-Batterie für maximal 230 Kilometer nach WLTP zur Verfügung. Die Batterien bestehen aus 18 respektive 27 Modulen.

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Der Vivaro-e bietet eine Leistung von 100 kW (136 PS) und ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmeter. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 130 km/h begrenzt. Die Batterie befindet sich unter dem Ladeabteil und senkt so logischerweise den Schwerpunkt.

Jeder Vivaro-e verfügt über die Möglichkeit, an einer Schnellladesäule mit 100 kW Gleichstrom geladen zu werden. Auch kann man mit dem serienmäßigen 7,4 kW-Ladeanschluss an jeder Steckdose einphasigen Wechselstrom „tanken”.

Als Option gibt es zudem einen 11 kW-On-Board-Charger für dreiphasigen Wechselstrom, sogenannten Drehstrom. Opel gibt für die Batterie eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometer Laufleistung.

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Es gibt den Stromer wahlweise als klassischen Transporter, als Doppelkabine, als Kombi oder als Basis für Sonderaufbauten – bei Fahrzeuggewichten zwischen 2,8 und 3,1 Tonnen.

Assistenzsysteme an Bord

Der neue Vivaro-e bietet verschiedene Fahrerassistenzsysteme. Neben einem Head-up-Display verfügt das Fahrzeug über Spurhalteassistenten, erweiterte Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitswarnung, semiadaptive Geschwindigkeitskontrolle, Frontkollisionswarner und Notbremsassistenten.

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Ultraschallsensoren an Front und Heck warnen den Fahrer vor Hindernissen beim Einparken und überwachen zudem den toten Winkel. Die 180-Grad-Heckkamera überträgt ihre Bilder auf den Sieben-Zoll-Touchscreen im Cockpit.

Das Multimedia Radio und Multimedia Navi Pro Infotainment kommen in Kombination mit dem Sieben-Zoll-Farbmonitor. Beide Systeme synchronisieren sich via Apple CarPlay und Android Auto mit dem Smartphone. Zusätzlich bietet das Multimedia Navi Pro die komplette Europa-Navigation in 3D-Ansicht.

Der Stromer soll „ab Sommer“ bestellbar sein und im Laufe des Jahres zu den ersten Kunden kommen. Einen Preis gibt es allerdings noch nicht.

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