Smartphones sei Dank: SMS-Umsätze sinken weiter

Seit dem die Verkaufszahlen für Smartphones immer mehr steigen und sich Dienste wie WhatsApp oder MySMS durchsetzen, sinkt der Umsatz der Netzbetreiber in Sachen SMS immer weiter. Eine Entwicklung, welche ich an sich erfreulich finde. Über 19 Jahre schwirrt die Kurznachricht nun bereits durch unsere Mobilfunknetze, es dürfte aber nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sie endgültig ein Schattendasein führen wird.

Auch wenn viele Nutzer noch einen praktischen Nutzen dafür finden, besteht in diesem Bereich für die Netzbetreiber kein Wachstumsmarkt mehr, im Gegenteil. Es ist zwar so, dass 1998 noch 1 Milliarde SMS in Deutschland versendet wurden und es im Jahr 2011 eine Steigerung auf ca. 46 Milliarden gab, aber im Gegensatz dazu sinken die Einnahmen stetig.

Im kürzlich vorgestellten „International Communications Market Report“, welchen die britischen Regulierungsbehörde Ofcom veröffentlicht hat, wird dies abermals bestätigt. In Deutschland ist es konkret so, dass im Jahr 2005 pro Mobilfunkanschluss durchschnittlich 5,15 Euro pro Monat umgesetzt wurden, im Jahr 2010 waren es aber nur noch 1,90 Euro. In Spanien, den Niederlanden, Italien und Großbritannien schaut die Entwicklung ähnlich aus. Was in Sachen Tarifentwicklung passiert, wenn diese Umsätze noch weiter sinken, wir sich dann zeigen.

Quelle silicon Danke Jens!
Bild: I love you CC BY 2.0 von Dimitri N.

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