Thunderbird für iOS nimmt endlich konkrete Formen an

Thunderbird (KI)

Thunderbird entwickelt seine iOS-App komplett neu und will bereits in den kommenden Monaten eine erste Testversion veröffentlichen.

Das Thunderbird-Team gewährt erstmals einen ausführlicheren Einblick in die kommende E-Mail-App für iPhone und iPad. Statt vorhandenen Code zu übernehmen, entsteht die Anwendung nativ und von Grund auf neu. Erfahrungen aus Thunderbird für Desktop und Android sollen dabei einfließen.

Im Mittelpunkt steht zunächst die technische Basis. Langfristig strebt Thunderbird eine möglichst nahtlose Nutzung über verschiedene Geräte hinweg an. Die jetzt gezeigten Oberflächen und Funktionen sind noch nicht final.

Thunderbird für iOS setzt auf native Entwicklung

Für die erste Version konzentriert sich das Team auf einige Kernbereiche:

Die Architektur soll außerdem Beiträge externer Entwickler erleichtern. Nutzer sollen neue experimentelle Funktionen frühzeitig ausprobieren können. Welche Funktionen nach der ersten Veröffentlichung Priorität erhalten, will das Team auch anhand einer Nutzerbefragung bestimmen.

Eine erste Version für Community-Tests ist laut Thunderbird für die kommenden Monate vorgesehen. Einen konkreten Veröffentlichungstermin für die fertige App gibt es noch nicht.

Ich finde den Ansatz sinnvoll. Statt möglichst schnell einen Android-Ableger auf iOS zu bringen, baut Thunderbird eine native Grundlage für iPhone und iPad. Nachdem ich bereits seit Jahren unzufrieden damit bin, was Apple im E-Mail-App-Bereich anstellt, bin ich gerne einer der ersten Tester der neuen Lösung.

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