Volkswagen droht ab 2027 die Eskalation

Als der Zukunftsplan im September genehmigt wurde, da zeigten sich alle Parteien bei Volkswagen noch versöhnlich. Doch so langsam wird klar, dass diese Stimmung von kurzer Dauer sein könnte. Die „Friedenspflicht“ gilt nur bis zum 31. Dezember.

Pünktlich zum Jahreswechsel könnte die Lage eskalieren und Thorsten Gröger (Chef der IG Metall Niedersachsen) gibt dem Konzern „bis Ende Oktober Zeit“, um die Entscheidung mit den Tarifverträgen (wurden gekündigt) zurückzunehmen.

Sonst stehen an einigen Standorten von Volkswagen die Bänder still und es wird gestreikt. Das erinnert alles an die Situation vor zwei Jahren, als man sich kurz vor Weihnachten einigte, um den Frieden zu wahren. Damals war schon klar, dass das keine langfristige Lösung für den Konzern ist und jetzt beginnt das Spiel von vorne.

Es geht um Arbeitsplätze, um die Zukunft von VW-Marken, um Modelle, um die Zukunft der technischen Basis, es geht, kurz ausgedrückt, um die Zukunft des VW-Konzerns. Viele Marken stecken in der Krise und die kommenden Monate werden zeigen, ob man eine Lösung parat hat. Sparen alleine reicht jedenfalls nicht aus.

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