WhatsApp: Messenger macht Verlust

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WhatsApp gehört jetzt Facebook, der beliebte Messenger ist aber ein Verlustgeschäft für das soziale Netzwerk. Das spielt aber erst mal keine Rolle. Im Fokus steht nämlich ein ganz anderer Punkt: Wachstum.

WhatsApp konnte letztes Jahr einen Umsatz von gerade mal 10 Millionen Dollar generieren. Der reine Verlust liegt allerdings bei 40 Millionen Dollar. Für Facebook ist der Messenger mit seinen über 600 Millionen Nutzern also ein Verlustgeschäft. Doch das spielt für Facebook keine Rolle. WhatsApp wurde nicht gekauft, um einen Gewinn zu erzielen. Vorerst zumindest.

Sowohl Mark Zuckerberg, als auch der ehemalige CEO Jan Koum, der jetzt bei Facebook arbeitet, machten diese Woche noch mal klar , dass vor allem das Thema Werbung erst mal keine Rolle spielen wird. Hier hat sich erst mal nichts geändert. Man wird sich derzeit nur auf das Wachstum konzentrieren und nicht mit einem Geschäftsmodell für den Messenger experimentieren.

Früher oder später wird es aber passieren und ich glaube es wird schwer sein dem Thema Werbung aus dem Weg zu gehen. Sowohl WhatsApp, als auch der Messenger von Facebook sind auf Wachstum getrimmt, machen aber eben keinen Umsatz. Auf kurze Sicht kann man das so machen, auf lange Sicht muss da aber eine Lösung her. Und ich bin mir sicher, dass man derzeit mit Druck an einer solchen arbeitet, auch wenn man da nicht drüber reden möchte.

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