Carsharing: Stellantis verkauft Free2move
Stellantis verkauft das Carsharing-Geschäft von Free2move an die Beteiligungsgesellschaft Mutares.
Stellantis und Mutares haben eine Vereinbarung über die vollständige Übernahme des Carsharing-Geschäfts von Free2move unterzeichnet. Der Abschluss steht noch unter üblichen Bedingungen und soll voraussichtlich bis Ende 2026 erfolgen. Dazu gehören unter anderem behördliche Genehmigungen und die vorgesehenen Informations- und Konsultationsverfahren mit Arbeitnehmervertretungen.
Free2move bietet sogenanntes Free-Floating-Carsharing an, bei dem Fahrzeuge über eine eigene App rund um die Uhr für kurze oder längere Zeiträume gebucht werden können. Nach Unternehmensangaben ist das Angebot derzeit in 14 Städten in Europa und den USA mit eigenen Flotten vertreten.
Free2move Carsharing wird eigenständige Mutares-Plattform
Die Private-Equity-Gesellschaft Mutares will das Geschäft nach der geplanten Übernahme als eigenständige Unternehmenseinheit weiterführen. Vorgesehen sind unter anderem eine Neugestaltung des Managements der internationalen Flotte, eine stärkere Umstellung auf batterieelektrische Fahrzeuge sowie ein größerer Fokus auf Kundenerlebnis und städtische Mobilitätsanforderungen.
Geplante Schwerpunkte bei Mutares:
- Neuausrichtung des Flottenmanagements
- Weitere Elektrifizierung der Fahrzeugflotte
- Stärkerer Fokus auf das Kundenerlebnis
- Anpassung an urbane Mobilitätsbedürfnisse
Stellantis ordnet den Verkauf in die Strategie „FaSTLAne 2030“ ein. Das Unternehmen will demnach Kapital und Ressourcen stärker auf Regionen, Marken und Technologien konzentrieren, bei denen es höhere Renditen erwartet. Mutares sieht im Carsharing-Geschäft laut eigenen Angaben Potenzial für operative Verbesserungen und will die Plattform nach der Ausgliederung weiterentwickeln.
Ich finde den Schritt vor allem deshalb interessant, weil Free2move damit von einem Automobilkonzern in eine eigenständige Unternehmensstruktur wechselt. Entscheidend wird aus meiner Sicht sein, wie Mutares die Flotte, die Elektrifizierung und das Angebot in den einzelnen Städten tatsächlich weiterentwickelt.
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Free to Move. Das gescheiterte Projekt von BMW und Mercedes, dass man an Stellantis weitergeben hat..
Das wird nichts mit Car Sharing, weil bisher nur Milliarden Verluste entstehen.
Ich frage mich ja wie es funktionieren sollte. Ich habe teilAuto durchgerechnet im Vergleich zu eigenen Auto, aber mit rund 400km im Monat an 4 Tagen ist man schon teurer als ein geleastes eAuto, Strom und Versicherung. Das muss ich dann nicht 2-4 Wochen im voraus fürs Wochenende buchen.
Also ist es wirklich nur für Leute die das Auto nur 1-2 pro Monat wirklich brauchen, aber ich denke diese Nische ist doch eher klein.
Ja dem kann ich zustimmen ….
Ich würde mir wesentlich mehr Standorte in den Vororten der Städte wünschen. Ich wohne in einem Vorort mit einer mittelmäßigen ÖPNV-Anbindung. Hier stehen in der Regel zwei Auto vor der Tür. Eines für den Weg zur Arbeit uund das andere, dass der Rest der Familie mobil bleibt.
Hier fände ich einen Ansatz für Car-Sharing, denn die Kilometerleistung des zweiten Autos ist minimal und durch Car-Sharing leicht ersetzbar.
In einem Nachbarort gibt es einen Standort, der nach Zeitungsbreichten auch sehr rege genutzt wird, aber trotzdem gibt es nicht mehr Standorte in den Vororten
Nutze Free2Move eigentlich gerne, weshalb ich mir noch ein paar Infos zu Mutares gewünscht hätte.
Scheint ja eine Private Equity Bude zu sein deren einziges Ziel es ist Unternehmen zu kaufen, zu „optimieren“ und anschließend wieder zu verkaufen.
Ja, ist ne Private-Equity-Gesellschaft https://de.wikipedia.org/wiki/Mutares