Audi kämpft mit Problemen und senkt die Prognose für 2026
Audi verkauft, wie viele VW-Marken aktuell, immer weniger Autos. 736.878 Autos waren es laut Audi im ersten Halbjahr 2026, während man im gleichen Zeitraum im Vorjahr auf fast 800.000 Autos kam. In der Pressemitteilung dazu wirbt man zwar mit gutem Wachstum in Europa, aber das Problem ist das gleiche wie bei allen.
Vor allem in China ist Audi immer weniger gefragt und dieses Problem hat Folgen für die Geschäftszahlen, denn Umsatzerlös ist auf 29.177 Millionen Euro (H1 2025: 32.573) gesunken. Laut Audi wird sich die Lage im zweiten Halbjahr 2026 kaum bessern, daher hat man „seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 angepasst“.
Die Umsatzerlöse werden nun zwischen 58 und 63 Milliarden Euro erwartet. Die operative Umsatzrendite soll im Korridor zwischen 5 und 7 Prozent liegen.
Audi hat die Zahlen für 2026 also etwas nach unten angepasst, Grund ist weiterhin das „verschärfte Marktumfeld“, sprich China. Dort gibt es zwar eine neue Marke von Audi und SAIC, aber diese scheint noch nicht die erhoffte Wendung zu bringen.
Positiv ist, dass die Elektroautos bei Audi stärker wachsen, man wirbt auch mit dem kommenden Audi A2 e-tron als Einsteigermodell im Herbst (aber auch mit dem Q9 als neues Flaggschiff und Audi fokussiert sich wieder mehr auf die Verbrenner). Die VW-Marke ist leicht optimistisch, aber es werden weiterhin harte Monate bleiben.
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