Abgas-Skandal: VW und US-Behörden einigen sich

Bild: Pixabay / Simon

In der sogenannte „Dieselgate-Affäre“ haben sich VW und US-Behörden kurz vor Ablauf der Frist auf einen Vergleich geeinigt.

Der Kompromiss lässt für betroffene Kunden zwei Möglichkeiten zu. Zum einen können sie ihr Dieselauto von VW umrüsten lassen oder aber, sollte dies nicht gewünscht sein, von VW zurückkaufen lassen. Auch soll eine „substanzielle Entschädigung“ an Kunden gezahlt werden. Weiterhin ist ein Umweltfonds vorgesehen, in denen VW einzahlen soll. Unklar ist bislang, wie teuer genau die ganze Sache für Volkswagen wird. Weitere Zivilklagen sind mit dem Vergleich ausgeschlossen, die Kosten also für VW gedeckelt. Das freut die Börse.

In den USA waren etwas 480.000 Autos mit einem 2.0 Liter TDI-Motor und 90.000 Fahrzeuge mit 3.0 Liter TDI-Motor von den manipulierten Abgaswerten betroffen. Auch in Deutschland gibt es jede Menge betroffene Kunden, die bei weitem nicht so stark entschädigt werden. Ich kann das aus eigener Erfahrung sagen, denn ein einfaches Plastikteil und ein Softwareupdate sollen unser Auto im Herbst dieses Jahr wieder „sauber“ machen. Ich bin gespannt.

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