Amazfit Verge: Preiswerte China-Smartwatch offiziell vorgestellt

Huami Amazfit Verge

Der chinesische Hersteller Huami hat mit der Amazfit Verge eine neue Smartwatch vorgestellt. Obwohl der Preis mit umgerechnet ca. 99 Euro sehr günstig ausfällt, hat das Wearable einige interessante Features an Bord.

Huami dürfte nicht jedem ein Begriff sein, ist als Kooperationspartner von Xiaomi allerdings unter anderem für sämtliche Wearables der chinesischen Marke verantwortlich. Unter der Amazfit-Brand vertreibt man auch Geräte eines eigenen Portfolios, das nun um die Amazfit Verge erweitert wurde.

Die neue Smartwatch von Huami besitzt ein 1,2 Zoll großes OLED-Display mit einer Auflösung von 360 x 360 Pixeln, das durch Gorilla Glass 3 geschützt wird. Angetrieben wird sie von einem 1,2 GHz schnellen Dual-Core-SoC sowie 512 MB RAM, außerdem sind noch 4 GB an internem Speicher verbaut.

GPS, 24/7-Herzfrequenzmessung und 5 Tage Akkulaufzeit

Amazfit Verge 1

Interessant ist die Amazfit Verge aber vor allem, da sie trotz ihres günstigen Preises einige interessante Features für Sport-begeisterte Menschen bietet. Zum einen unterstützt sie sowohl GPS als auch GLONASS, zum anderen zeichnet sie auf Wunsch dauerhaft den Puls auf. Dabei kann soll sie eine Präzision von 98 Prozent erreichen und ihren Träger warnen, sobald ungewöhnliche Muster auftreten. Des Weiteren ist die Smartwatch IP68-zertifiziert und soll bis zu 5 Tage mit einer Akkuladung durchhalten.

Dass die Amazfit Verge primär für den chinesischen Markt entwickelt wurde, zeigt sich beispielsweise in der fehlenden Unterstützung von Google Pay für den vorhandenen NFC-Chip. AliPay wird zwar auch in einigen deutschen Geschäften angeboten, weit kommt man damit jedoch nicht. Ebenfalls uninteressant ist der integrierte Sprachassistent Xiao AI – er kann bislang nur auf Chinesisch kommunizieren.

Die aus Kunststoff hergestellte Amazfit Verge wird im Heimatland des Herstellers zu einer UVP von umgerechnet ca. 99 Euro erscheinen. Das ist für das Gebotene meiner Meinung nach sehr günstig. Ein Import dürfte sich aufgrund der genannten Beschränkungen dennoch nur für wenige lohnen.

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