Android: AOSP ist jetzt da, wo es sein sollte

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Jean-Baptiste Quéru dürfte vielen Android-Enthusiasten ein Begriff sein, denn er ist eine der zentralen Personen hinter dem Android Open Source Project (AOSP). Über die Arbeit, die er in diesem Rahmen verrichtet, spricht er eigentlich nicht öffentlich, jedoch hat er nun in einem Posting auf Google+ eine Ausnahme gemacht.

In diesem Posting blickt Quéru auf die letzten fünf Jahre mit AOSP zurück und kommentiert jedes dieser Jahre. Interessant sind dabei vor allem zwei dieser Jahre: Zum einen war 2011 offensichtlich ein Jahr mit vielen Schwierigkeiten. Die erste Regel, die er sich daher zulegte, sei, nicht über dieses Jahr zu sprechen.

Noch interessanter ist aber die Aussage, dass AOSP nun im Jahr 2013 endlich dort angekommen sei, wo es ursprünglich hin sollte. Damit meint er sicherlich, dass das AOSP auch standardmäßig auf Geräten vorinstalliert ist, die nicht direkt von Google stammen und mit den Google-Editionen des Samsung Galaxy S4 und des HTC One ist ja genau das der Fall.

Aktuell werden in diesem Jahr noch letzte Rückstände der vergangenen Jahre abgearbeitet und optimiert, sodass sich das Android Open Source Project im nächsten Jahr noch weiter verbessern und stärker gedeihen kann. Wenn dies geschafft ist, dürfte sicherlich auch der Weg für ein Android 5.0 freier sein. Bis dahin gilt es aber noch, suboptimale Gegebenheiten auszumerzen und zu verbessern. Anbei noch einmal das komplette Posting mit dem Kommentar zu den vergangenen Jahren:

Working on Android for more than 5 years, I got to see first-hand the evolution of the Android Open Source Project. Here is its history, one year at a time:

2008: Release 1.0. That’s when the source code and the tools were prepared for the initial code drop. 1.0 was released at the end of that year.

2009: Contributions. That’s when the processes were created that made it possible to merge external contributions into official Android releases. 2.0 at the end of the year was the first such release.

2010: Automation. Many release tasks through 2009 were done manually and those got automated throughout 2010. Everything got automated for 2.3 at the end of that year, freeing up time for additional tasks.

2011: Crisis management. That year was spent hitting and handling setbacks. The first rule of 2011 is: you don’t talk about 2011.

2012: Hardware support. That year was spent making it practical to run AOSP code unmodified on common retail hardware with 100% support. That was the year of Nexus 7 and Nexus 4, the first devices for which that was the case.

2013: Readiness. At this point, AOSP as a project is where it was originally envisioned, the result of 5 years of hard work. The year is now going to be spent reducing backlogs that have accumulated over the years, so that in 2014 AOSP as a project can run smoothly on an ongoing basis.

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